Deutsche Friedensgesellschaft Münster


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Pressemitteilung: Gedenken an Otto Freundlich in Münster – 83. Jahrestag seiner Ermordung

Termin: Montag, 9. März 2026, 18 Uhr
Ort: Maria-Euthymia-Platz (vor der Servatiikirche), Bronzeplastik „Der Aufstieg“, Münster

Münster, 7. März 2026 – Anlässlich des 83. Jahrestages der Ermordung des deutsch-jüdischen Künstlers, Humanisten, Pazifisten und Kommunisten Otto Freundlich (1878–1943) lädt die Münsteraner Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Die Veranstaltung findet an der Bronzeplastik „Der Aufstieg“ statt, die Otto Freundlich 1929 in Paris schuf und die heute zu den bedeutendsten Kunstwerken im Besitz der Stadt Münster zählt.

Freundlich entwickelte in den 1920er Jahren die Idee einer völkerverbindenden „Straße der Skulpturen Paris–Moskau“. Er verstand sie als ein Symbol der Solidarität, der Abkehr von Krieg und Gewalt sowie für ein friedliches Zusammenleben der Menschen. Seine Werke wurden von den Nationalsozialisten als „entartete Kunst“ diffamiert; seine Skulptur „Der große Kopf“ diente 1937 sogar als Titelbild des Katalogs der NS-Propagandaausstellung „Entartete Kunst“.

Otto Freundlich wurde am 9. März 1943 im Konzentrationslager Lublin-Majdanek ermordet.

„Wir brauchen dringend die Straße des Friedens – und Münster ist ein Teil davon“, sagt Jewgenij Arefiev, Sprecher der Münsteraner Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK).

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Für Rückfragen:
DFG-VK Münster
E-Mail: muenster@dfg-vk.de
Telefon: 0251 14967080
http://dfgvk.blog.muenster.org


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Westfälischer Friedenspreis – Warum sind Sie gegen die Auszeichnung der NATO?

Die Vergabe des Westfälischen Friedenspreises an die Kriegsallianz verzerrt den Begriff des Friedens, meint Jewgenij Arefiev

Interview: Henning von Stoltzenberg

Aus: junge Welt Ausgabe vom 26.11.2025, Seite 2 / Inland

Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e. V., WWL, hat den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens an die NATO vergeben. Wie kommt man darauf?

Die WWL begründet die Preisvergabe damit, dass sie in der NATO einen Stabilitätsfaktor sieht, der aus ihrer Sicht »Frieden, Freiheit und Sicherheit« garantiert. Die NATO wird dabei als Verteidigungsbündnis dargestellt, das eine regelbasierte Ordnung stütze und durch militärische Stärke Sicherheit schaffe. Diese Argumentation basiert auf einem sicherheitspolitischen Ansatz, der Abschreckung und militärische Präsenz als friedensstiftend interpretiert. Genau dieses Verständnis ist jedoch hochproblematisch.

Sind Sie deshalb gegen die Auszeichnung der NATO?

Die ist kein Friedensbündnis, sondern ein Militärblock, der Kriege führt und militärische Lösungen priorisiert. Besonders der Angriff auf die Bundesrepublik Jugoslawien 1999 – ohne UN-Mandat – zeigt, dass das Bündnis bereit ist, Völkerrecht zu umgehen, wenn es strategisch opportun erscheint. Einen Friedenspreis an ein Militärbündnis zu vergeben, das verzerrt den Begriff des Friedens. Der Journalist Heribert Prantl hat das treffend formuliert: »Das ist ungefähr so, als würde man die Metzgerinnung mit dem großen Vegetarierpreis auszeichnen.« Zur politischen Gesamtbewertung gehört auch, dass die NATO in den vergangenen Jahrzehnten eine expansive Osterweiterung betrieben hat, die trotz zahlreicher Warnungen aus Diplomatie und Friedensforschung immer weiter vorangetrieben wurde.

Sicherheit wurde nicht als unteilbar verstanden, sondern entlang von Blockgrenzen organisiert. Diese Erweiterungspolitik hat erheblich zur heutigen sicherheitspolitischen Verhärtung beigetragen. Auch im Ukraine-Krieg spielt die NATO eine zentrale indirekte Rolle: Offiziell ist sie zwar keine Kriegspartei, unterstützt die Ukraine jedoch militärisch, logistisch und nachrichtendienstlich in großem Umfang. Die schrittweise sicherheitspolitische Einbindung der Ukraine in NATO-Strukturen ist einer der Hintergründe des eskalierenden Konflikts. Wer ein Militärbündnis auszeichnet, das selbst Teil solcher Eskalationsdynamiken ist, verfehlt den Sinn eines Friedenspreises.

Worauf geht der Westfälische Friedenspreis zurück?

Der Preis bezieht sich auf die Friedensschlüsse von Münster und Osnabrück im Jahr 1648. Diese beendeten den Dreißigjährigen Krieg im Heiligen Römischen Reich und den Achtzigjährigen Krieg zwischen Spanien und den Niederlanden, deren Unabhängigkeit 1648 völkerrechtlich anerkannt wurde. Die Verhandlungen dauerten rund fünf Jahre und waren der Versuch, nach Jahrzehnten von Gewalt, Hunger und religiöser Spaltung eine politische Lösung zu finden. Der Westfälische Frieden steht historisch für Diplomatie, Dialog, gegenseitige Anerkennung und die Fähigkeit zum Kompromiss.

Welche Lehren sollten politisch Verantwortliche heute aus Ihrer Sicht ziehen?

Der Westfälische Frieden zeigt, dass Konflikte nicht militärisch »gewonnen«, sondern politisch beendet werden. Heute dominiert hingegen eine Logik militärischen Denkens: Aufrüstung, Abschreckung und Eskalation. Auch die Deutsche und die Japanische Physikalische Gesellschaft haben in ihrer jüngsten Erklärung in Münster eindringlich vor der Gefahr einer atomaren Eskalation gewarnt. Sie betonen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse dem Frieden und dem Wohl der Menschheit dienen müssen. Diese Warnung der Wissenschaft zeigt, wie dringend eine Politik der Deeskalation gebraucht wird. Sicherheit entsteht durch Diplomatie, Vertrauensbildung, Rüstungskontrolle und Respekt vor den Sicherheitsinteressen aller Beteiligten – nicht durch die Ausweitung militärischer Blöcke.

Wer sollte den Preis statt der NATO erhalten?

Der Preis sollte an Menschen und Initiativen gehen, die zivile Konfliktbearbeitung stärken, Abrüstung fördern und humanitäre Räume öffnen. Das können internationale Mediationsnetzwerke, Organisationen, die Geflüchtete schützen, Wissenschaftler in der Rüstungskontrolle oder Gruppen sein, die Dialogprozesse in Kriegsgebieten unterstützen. Ein Friedenspreis sollte diejenigen würdigen, die Gewalt überwinden – nicht diejenigen, die militärische Strukturen ausbauen.

Jewgenij Arefiev ist Sprecher der DFG–VK-Basisgruppe Münster (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen e. V.)


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PRESSEMITTEILUNG

Vergabe des Westfälischen Friedenspreises an die NATO stößt auf scharfe Kritik

Entscheidung der WWL widerspricht Geist und Tradition des Westfälischen Friedens – DFG-VK Münster zeigt sich alarmiert

Münster, 18.11.2025

Die Münsteraner Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) kritisiert die Entscheidung der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe e. V. (WWL) scharf, den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens ausgerechnet an die NATO zu vergeben. Das weltweit größte Militärbündnis – unter anderem wegen des völkerrechtlich umstrittenen Einsatzes im ehemaligen Jugoslawien ohne UN-Mandat – könne kaum als würdiger Träger eines Friedenspreises gelten, so die Friedensaktivist:innen.

Der Publizist Heribert Prantl brachte diese Widersprüchlichkeit in der Süddeutschen Zeitung treffend auf den Punkt:
„Das ist ungefähr so, als würde man die Metzgerinnung mit dem großen Vegetarierpreis auszeichnen.“

Der Westfälische Frieden von 1648 war das Ergebnis langwieriger diplomatischer Verhandlungen und beendete zwei große Kriege gleichzeitig:

den Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) im Heiligen Römischen Reich und
den Achtzigjährigen Krieg (1568–1648) zwischen Spanien und den Niederlanden.

Beide Friedensschlüsse – in Münster und Osnabrück – setzten damit ein Zeichen für Ausgleich und Diplomatie nach Jahrzehnten der Verwüstung, des Hungers und der Seuchen. Eine solche Diplomatie wäre heute angesichts der Zerstörungen des Ukraine-Krieges dringender denn je.

Die Deutsche und die Japanische Physikalische Gesellschaft erinnerten in ihrer jüngsten „Erklärung für die Zukunft“ in Münster daran, dass wissenschaftliche Erkenntnisse dem Frieden und dem Wohle der Menschheit dienen müssen – und nicht militärischer Eskalation und Zerstörung.

Eine solche Haltung wäre eines Friedenspreises würdig – nicht die Auszeichnung eines Militärbündnisses.


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Video „Bundeswehr in den Schulen oder Friedenserziehung?“ (Diskussion):

https://muenstertube.wordpress.com/2025/09/21/friedenskulturmonat-2025-munster-bundeswehr-in-den-schulen-oder-friedenserziehung-diskussion/

Anlässlich des Friedenskulturmonats 2025 in Münster, hatten die DFG-VK Münster und GEW Münster zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung unter dem Titel: „Bundeswehr in den Schulen oder Friedenserziehung?“, am 18. September 2025 im Hansa-Berufskolleg eingeladen.

Es referierten:

Marius Pletsch, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) und Caroline Lensing, stellvertretende Landesvorsitzende der GEW NRW. Moderiert wurde die Veranstaltung von Hugo Elkemann (DFG-VK Münster).

Kanzler Merz hat angekündigt, die Bundeswehr zur „stärksten Armee Europas“ machen zu wollen. Dieses Ziel geht einher mit verstärkten Rekrutierungsmaßnahmen – unter anderem durch sogenannte Jugendoffiziere, die an Schulen eingesetzt werden. Doch Schulen und Bildungseinrichtungen haben einen anderen Auftrag: Sie sollen nach Grundgesetz und
Landesverfassung zur Erziehung in Friedensgesinnung und Völkerverständigung beitragen.
Dieses Spannungsverhältnis zwischen militärischer Nachwuchswerbung und dem Bildungsauftrag der Schulen stand im Mittelpunkt der Veranstaltung, die von pax christi (Diözesanverband Münster) unterstützt wurde.


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PM: Bundeswehr in den Schulen oder Friedenserziehung?

Bundeswehr in den Schulen oder Friedenserziehung?

Kanzler Merz hat angekündigt, die Bundeswehr zur „stärksten Armee Europas“ machen zu wollen. Dieses Ziel geht einher mit verstärkten Rekrutierungsmaßnahmen – unter anderem durch sogenannte Jugendoffiziere, die an Schulen eingesetzt werden. Doch Schulen und Bildungseinrichtungen haben einen anderen Auftrag: Sie sollen nach Grundgesetz und Landesverfassung zur Erziehung in Friedensgesinnung und Völkerverständigung beitragen.
Dieses Spannungsverhältnis zwischen militärischer Nachwuchswerbung und dem Bildungsauftrag der Schulen steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen des Friedenskulturmonats September am

Donnerstag, 18. September 2025, um 19:00 Uhr

in der Aula des Hansa-Berufskollegs, Hansaring 80, 48155 Münster.

Es diskutieren:

–    Marius Pletsch, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK)
–    Caroline Lensing, stellvertretende Landesvorsitzende der GEW NRW

Veranstalter: DFG-VK Münster und GEW Münster
Unterstützt von: pax christi Diözesanverband Münster

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

Marius Pletsch, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK)

Caroline Lensing, stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) NRW

Flyer


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Einladung zum Treffen der Gruppe Münster der DFG-VK am Fr. 28.03.2025 von 18-19 Uhr

Liebes Mitglied der Gruppe Münster der DFG-VK,

ich lade dich herzlich zu unserem Gruppentreffen am Freitag, den 28. März, um 18 Uhr in den Club-Raum der ESG am Breul 43 ein.

Wir wollen den 80. Jahrestag der Befreiung Münsters vom Faschismus am 2.4., Vortrag und Diskussion „Auswege aus dem Ukrainekrieg …“ – und seine Folgen für die europäische Sicherheitsordnung mit dem Oberst a.D. Richter in der VHS am Mi. 2.4. um 19h, die Aktionen zur Westf. Friedenskonferenz am 4.4., die Ostermärsche, Gedenken an Wilhelm Kusserow am So. 27.4. um 15 Uhr, die Vorbereitung der Mitgliederversammlung (Fr. 25.4.), des Friedenskulturmonats September etc. besprechen.

Um 19 Uhr wollen wir an der Veranstaltung in der ESG-Aula teilnehmen:

„Die Geschwindigkeit der Militarisierung ist atemberaubend. Im Bundestag wurde im März 2025 beschlossen, mindestens weitere 400 Milliarden Euro für Bundeswehr, Militarisierung und Krieg auszugeben. Am 15. Juni soll mit dem „Veteranentag“ (1) ein weiterer Meilenstein zur Re-Militarisierung der Gesellschaft gesetzt werden. Die Wiedereinführung eines Kriegsdienstzwangs („Wehrpflicht“) wird von Politiker*innen fast aller Parteien gefordert. Dem wollen wir etwas entgegensetzen. Deshalb haben wir Aktivist*innen des Provisorischen anarchistischen Antikriegsrats Berlin zur Diskussion eingeladen. Die Berliner Antikriegsgruppe fragt: „Wie kommen wir in die Initiative?“ (2)

Und sagt, worum es ihr geht: „Eine queere, feministische und antimilitaristische Analyse von Krieg und Militarisierung mit einer Prise Anarchismus zu würzen, um zur sozialen Revolution zu schreiten – darum geht es uns.“

Veranstalterinnen:

Antimilitaristische Aktion Münster & Graswurzelrevolution-Redaktion

Kontakt:

Redaktion Graswurzelrevolution

Breul 43

48143 Münster

0251/4829057

redaktion@graswurzel.net <mailto:redaktion@graswurzel.net>

www.graswurzel.net <http://www.graswurzel.net/>

Weitere Infos:

1) Infos: https://www.graswurzel.net/gwr/2025/03/gegen-jeden-krieg-gegen-jedes-militaer-gegen-den-veteranentag/

2) Siehe: https://www.graswurzel.net/gwr/2024/10/wie-kommen-wir-in-die-initiative/

https://ms-alternativ.de/node/5486 <https://ms-alternativ.de/node/5486> „

Friedensbewegte Grüße!
Jewgenij Arefiev
Ehrenamtlicher Geschäftsführer/Sprecher der Basisgruppe Münster, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) e.V.
c/o Soziokultur Achtermannstraße e.V. (vormalig cuba e. V.)
Achtermannstr. 10, 1. OG
48143 Münster
Tel.: +49(0)25114967080
Mobil: +49(0)1797924010 (O2)
E-Mail: muenster@dfg-vk.de
Webseite: http://dfgvk.blog.muenster.org
Instagram: dfgvk_ms
YouTube: https://www.youtube.com/@dfgvkmuenster


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Premiere: Radiosendung „Friedensarbeit in Münster“ am So. 23.03.25 um 19:04 Uhr bei Antenne Münster und ab 20 Uhr auf YouTube-Kanal „Münster Tube – Münster von unten“

Am So. 23.03.25 um 19:04 Uhr ist Premiere der Radiosendung über Friedensarbeit in Münster bei Antenne Münster: https://www.antennemuenster.de/service/radioplayer.html und

– ab 20 Uhr als Video auf dem YouTube-Kanal „Münster Tube – Münster von unten“: https://youtu.be/PmfttVODAFc .

Der Moderator Jewgenij Arefiev spricht mit Hugo Elkemann, beide in der Gruppe Münster der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsgegnerInnen (DFG-VK) aktiv, über die steigenden Rüstungsausgaben und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. Zu Gast in der Radiosendung ist die bekannte Atomkraftkritikerin Hanna Poddig. Hanna beschreibt die Gefahren, die sowohl von den geplanten Atomtransporten ins Münsterland als auch von den nahegelegenen Zwischenlagern ausgehen. Die Sendung wurde beim Medienforum Münster am 16.03.2025 aufgezeichnet.

Einen großen Dank an Christian Szepan vom Medienforum Münster e.V. für den guten Ton und an Lothar Hill vom YouTube-Kanal „Münster Tube – Münster von unten“ (https://www.youtube.com/MünsterTube – bitte abonnieren!) für die Filmproduktion.

Später ist die Sendung auch dauerhaft abrufbar in der Mediathek von NRWision (https://www.nrwision.de/mediathek/start).


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Pressemitteilung: Gedenkfeier zum 82. Jahrestag der Ermordung von Otto Freundlich – Sonntag, 9. März 2025, 14 Uhr, vor der Bronzeplastik „Der Aufstieg“ in Münster

Münster, 3.3.2025 – Anlässlich des 82. Jahrestages der Ermordung des deutsch-jüdischen Humanisten, Pazifisten und Künstlers Otto Freundlich im KZ Lublin-Majdanek oder Sobibor am 9./10. März 1943 lädt die Münsteraner Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) zu einer Gedenkfeier ein. Diese findet am Sonntag, 9. März 2025, um 14 Uhr vor der Bronzeplastik „Der Aufstieg“ des Künstlers am Maria-Euthymia-Platz in Münster statt.

Otto Freundlich entwickelte in den 1920er Jahren die Idee einer Völker verbindenden „Straße der Skulpturen Paris-Moskau“. Er verstand sie als einen Weg der Solidarität, Abkehr von Krieg und Gewalt sowie für das friedliche Zusammenleben. „Wir brauchen dringend die „Straße des Friedens“ und Münster ist ein Teil davon!“, so Jewgenij Arefiev, Sprecher der Münsteraner Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK).