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Pressemitteilung: Friedenskundgebung am Sa. 04.06.2022 von 12-13 Uhr „Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!“ – Protest gegen das 100-Mrd.-Aufrüstungsprogramm vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Rathauses am Prinzipalmarkt in Münster

Wir protestieren gegen das 100-Mrd.-Aufrüstungsprogramm!

Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!

Seit mehr als 3 Monaten tobt in der Ukraine ein Krieg, der Leid, Elend und Tod bringt. Die Opferzahlen auf beiden Seiten nehmen zu. Ein Waffenstillstand, ein Ende des Krieges, geschweige denn eine Friedensperspektive sind nicht in Sicht.

Der von Russland begonnene völkerrechtswidrige Aggressionskrieg wird als Vorwand genommen, eine noch nie dagewesene Aufrüstung durchzusetzen. Die Ampelkoalition im Bunde mit der Fraktion von CDU/CSU beschließen im Eilverfahren ohne die Chance auf eine breite gesellschaftliche Debatte eine Änderung des Grundgesetzes. Ein 100 Milliarden Euro schweres „Sondervermögen“ dient der Aufrüstung der Bundeswehr in den nächsten Jahren. Der Verteidigungshaushalt steigt um 7% auf 50,3 Mrd. € in diesem Jahr, auf Dauer soll er sich auf 2% des BIP belaufen. Das sind ca. 20 Milliarden mehr in den nächsten Jahren, jedes Jahr also über 70 Milliarden Euro für die Kriegsvorbereitung und den Krieg. Dem Frieden dient dieses Programm nicht, es ist aber eine willkommene Finanzspritze für die Rüstungskonzerne.

Die zuvor versprochenen ambitionierten Projekte der Ampelkoalition stehen damit vor Finanzierungsproblemen: 20 Milliarden Euro mehr für den Pflegebereich, für Bildung, für Soziales oder die Infrastruktur finden sich nicht im Programm.

Auf der anderen Seite hat im Schatten des Ukraine-Krieges, für die Öffentlichkeit fast unbemerkt, der NATO-Staat Türkei die kurdische Bevölkerung in Nord-Syrien und im Nord-Irak mit offensichtlicher Billigung der anderen NATO-Staaten militärisch angegriffen.

Gibt es dagegen auch nur einen Protest der Bundesregierung und des Bundestages?

Deswegen rufen die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, die Friedenskooperative (Friko) Münster, pax christi (Diözesanverband Münster) u.a. zur Friedenskundgebung

„Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!“ vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Rathauses am Prinzipalmarkt in Münster am Sa. 4.06.22 von 12-13 Uhr auf, um ihren Positionen gegen Krieg, Hochrüstung und Kriegspropaganda, für eine Politik der Friedenslogik und der zivilen Konfliktlösung Gehör zu verschaffen.

Video-Aufruf via Münster Tube:

Zugesagt als Redner:innen haben:

Kathrin Vogler (Bundestagsabgeordnete, Mitglied der DFG-VK und der FIM),
Maria Buchwitz (Co-Vorsitzende des Diözesanverbandes Münster,
Bundesvorstandsmitglied von pax christi),
Dr. Georgios Tsakalidis (Mitglied des Rates und des Integrationsrates
der Stadt Münster),
Ulrich Thoden (Vorsitzender der GEW Münster, Mitglied des Rates der
Stadt Münster),
Anita Cronjaeger (Krankenhausbeschäftigte der Uniklinik Münster im
Streik),
ein:e Vertreter:in vom Solidaritätskomitee Münster Rojava Perspektive.

Moderation: Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster).

Technik: Klaus Blödow (Medienforum e.V.)


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PM: Friedensmahnwache von 16-18 Uhr und Kundgebung „Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!“ um 18:00 Uhr am Do. 2.06.22 vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Rathauses am Prinzipalmarkt

Seit mehr als 3 Monaten tobt in der Ukraine ein Krieg, der Leid, Elend und Tod bringt. Die Opferzahlen auf beiden Seiten nehmen zu. Ein Waffenstillstand bzw. ein Ende des Krieges geschweige denn eine Friedensperspektive sind nicht in Sicht.

Im Schatten dieses Krieges hat fast unbemerkt der NATO-Staat Türkei die kurdische Bevölkerung in Nord-Syrien und im Nord-Irak mit offensichtlicher Billigung der anderen NATO-Staaten militärisch angegriffen.

Als Vorwand dieses völkerrechtswidrigen Krieges führt die Bundesregierung eine noch nie dagewesene Aufrüstung durch. Sie plant ein 100 Milliarden Euro schweres Programm für die nächsten Jahre als „Sondervermögen“ für die Bundeswehr ins Grundgesetz aufzunehmen und damit auf Dauer 2% des BIP auszugeben. Das sind ca. 20 Milliarden in den nächsten Jahren mehr, also über 70 Milliarden Euro an Kriegs- und Kriegsvorbereitungskosten auszugeben als Finanzspritze für die Rüstungskonzerne. Auch alle ambitionierten Projekte der Ampelkoalition stehen damit vor Finanzierungsproblemen: 20 Milliarden Euro mehr für den Pflegebereich, für Bildung, für Soziales oder Infrastrukturen stehen hier nicht auf dem Programm.

„Wir fordern die MdB’s aus Münster Stefan Nacke als CDA-Bundesvorstandsmitglied (CDU), Maria Klein-Schmeink als stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen und Svenja Schulze (SPD) als Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf, gegen diese Grundgesetzänderung zu stimmen.“, so Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster).

Deswegen rufen die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, die Friedenskooperative (Friko) Münster, pax christi Diözesanverband Münster u.a. am Do. 2.06.22 von 16-18 Uhr zur Mahnwache und um 18 Uhr zur Friedenskundgebung „Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!“ vor dem Saal des Westfälischen Friedens am Prinzipalmarkt auf, um ihre Position gegen Krieg, Hochrüstung und Kriegspropaganda, für eine Politik der Friedenslogik und der zivilen Konfliktlösung durchzuführen.


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Sa. 7.5.22 14-17h: Radtour zu den Kriegerdenkmälern an der Promenade zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster lädt am Sa. 7.05.2022 von 14 bis ca. 17 Uhr, dem Vortag des 77. Jubiläums der Befreiung vom Faschismus zu einer Kriegerdenkmäler-Radtour an der Promenade ein.

Inwieweit die Kriegerdenkmäler in der Promenade als Mahnung vor dem Krieg oder als Verherrlichung des Krieges oder als Aufforderung für den Krieg gelten soll erfahren werden. Viele davon erinnern an den 1. Weltkrieg und die Parallelen zu der aktuellen Kriegssituation sind offensichtlich. Es gilt dem Militarismus auf der Spur zu bleiben.

Der Referent ist Lokalhistoriker Hugo Elkemann.

Der Start ist um 14 Uhr am Zwinger (Promenade).

Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind erwünscht.

Der Start ist um 14 Uhr am Zwinger (Promenade) mit Rad.


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ERKLÄRUNG DER UKRAINISCHEN PAZIFISTISCHEN BEWEGUNG GEGEN DIE FORTSETZUNG DES KRIEGES vom 17.04.2022

Die Ukrainische Pazifistische Bewegung ist zutiefst besorgt über das aktive Abbrennen von Brücken für eine friedliche Lösung des russisch-ukrainischen Konflikts auf beiden Seiten und die Absichtserklärungen, das Blutvergießen auf unbestimmte Zeit fortzusetzen, um bestimmte souveräne Ambitionen zu verwirklichen.

Wir verurteilen die Entscheidung Russlands, am 24. Februar 2022 eine Militärinvasion in der Ukraine zu starten, die eine fatale Eskalation war und Tausende von Toten forderte, ebenso wie wir die gegenseitigen Verletzungen des Waffenstillstands von Minsk durch die russländische und die ukrainische Seite im Donbass verurteilt haben, die dieser Eskalation der Aggression Russlands vorausgingen.

Wir verurteilen die gegenseitige Anerkennung der Konfliktparteien als Feinde, die den Nazis ähnlich sind, und als Kriegsverbrecher, die auf der Ebene von normativen Rechtsakten verankert und durch Propaganda unversöhnlicher Feindseligkeit unterstützt wird. Wir meinen, dass das Recht ein Mittel sein sollte, um Frieden zu schaffen und nicht Feindseligkeit zu schüren, und dass die Geschichte nach Wegen suchen sollte, um zu einem friedlichen Leben zurückzukehren, und nicht nach Gründen, den Krieg fortzusetzen. Wir bestehen darauf, dass das Für-Verbrechen-Zur-Verantwortung-Ziehen von einer unabhängigen und kompetenten Justizbehörde als Ergebnis einer offenen und unparteiischen Untersuchung übernommen werden muss, insbesondere, wenn es um die schwersten Verbrechen wie Völkermord handelt. Wir betonen, dass die tragischen Folgen der Grausamkeit des Militärs auf keiner Seite dazu benutzt werden sollten, Hass zu schüren und neue Brutalitäten des Militärs zu rechtfertigen, sondern im Gegenteil den „Kampfgeist“ abkühlen und zu einer beharrlichen Suche nach den unblutigen Wegen anregen sollten, den Krieg zu beenden.

Wir verurteilen aktive Kriegshandlungen auf beiden Seiten, unter denen Zivilpersonen leiden.

Wir bestehen darauf – man muss aufhören zu schießen, das Andenken an die Toten ehren und nach gebührender Trauer ruhig, selbstlos und ehrlich Friedensverhandlungen führen.

Wir verurteilen Äußerungen der russländischen Seite, dass sie beabsichtigt, ihre Ziele mit militärischen Mitteln zu erreichen, wenn sie nicht durch Verhandlungen erreicht werden können.

Wir verurteilen Äußerungen der ukrainischen Seite, dass es für die Fortsetzung der Friedensverhandlungen notwendig sei, bessere Verhandlungspositionen auf dem Schlachtfeld zu gewinnen.

Wir verurteilen die mangelnde Bereitschaft auf beiden Seiten, die Kriegshandlungen während der Verhandlungen einzustellen.

Wir verurteilen die Praxis, Zivilpersonen zu zwingen, Kriegsdienst zu leisten, militärische Aufgaben auszuführen und die Armee gegen den Willen der Menschen in Russland und der Ukraine zu unterstützen. Wir bestehen darauf, dass eine solche Praxis, insbesondere während der Kriegshandlungen, grob gegen den Grundsatz der Unterscheidung zwischen den Militärs und den Zivilpersonen im humanitären Völkerrecht verstößt. Jegliche Missachtung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen ist nicht akzeptabel.

Wir verurteilen die militärische Unterstützung Russlands und der NATO-Staaten, die für die militanten Radikalen in der Ukraine gewährleistet wird, die eine Eskalation des militärischen Konflikts provozieren.

Wir appellieren an alle friedlichen Menschen in der Ukraine und auf der ganzen Welt, unter allen Umständen friedliche Menschen zu bleiben und anderen zu helfen, friedliche Menschen zu sein, Wissen über einen friedlichen und gewaltfreien Lebensstil zu sammeln und zu verbreiten, die Wahrheit zu verbreiten, die friedliche Menschen vereint, sich vor dem Bösen und der Unwahrheit gewaltfrei zu verteidigen und die Mythen über die Notwendigkeit, Nützlichkeit, Unausweichlichkeit und Gerechtigkeit des Krieges zu entlarven. Wir rufen zu keinen konkreten Handlungen auf, damit die Friedenspläne nicht zum Gegenstand der Feindseligkeit und des Widerstandes der Militarist:innen werden, aber wir drücken unsere Zuversicht aus, dass die Pazifist:innen des Planeten gute Vorstellungskraft und Lebenserfahrung in der praktischen Umsetzung ihrer besten Wünsche haben. Lassen wir uns in unserem Handeln nicht von Ängsten leiten, sondern von der Hoffnung auf eine friedliche und glückliche Zukunft. Möge unsere Friedensarbeit die gewünschte Zukunft näher bringen.

Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Deshalb lehnen wir jede Art von Krieg entschieden ab und versuchen, alle Kriegsursachen zu beseitigen.

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Diese Erklärung wurde auf der Online-Sitzung der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung am 17. April verabschiedet. Es wurden auch Arbeitspläne in Bezug auf die Antikriegsauftritte online und offline, die Interessenvertretung der Kriegsdienstverweiger:innen aus Gewissensgründen, Rechtsbeistand für Pazifist:innen und Zivilpersonen, Wohltätigkeit, Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Bildung und Forschung in den Bereichen Theorie und Praxis des friedlichen gewaltfreien Lebensstils diskutiert. Ruslan Kotsaba sagte, Pazifist:innen stünden heute unter Druck, die Friedensbewegung müsse aber überleben und sich weiter entwickeln. Yuriy Shelyazhenko betonte, dass man unter den Bedingungen der Verlängerung des Krieges ehrlich, offen und tolerant sein müsse, sich daran erinnern müsse, dass die Pazifist:innen keine Feinde haben und sich auf langfristige Aktivitäten konzentrieren, in erster Linie auf die Menschenrechts-, Informations- und Aufklärungstätigkeit. Er erzählte auch über die Anfechtung der Unterschlagung von Informationen über die Verletzung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen durch den Staatsgrenzdienst. Ilya Ovcharenko äußerte die Meinung, dass die Aufklärungstätigkeit den Menschen in der Ukraine und Russland helfen solle zu erkennen, dass der Sinn ihres Lebens nicht mit dem Töten von Feinden und dem Kriegsdienst zusammenhängt. Er empfahl die Lektüre einiger Werke von Mahatma Gandhi und Leo Tolstoi.

Yurii Sheliazhenko PhD: Friedensforscher, Pädagoge und Aktivist in der Ukraine. Seine Fachgebiete sind Konfliktmanagement, rechtliche und politische Theorie und Geschichte. Er ist Exekutivsekretär der ukrainischen pazifistischen Bewegung und Mitglied des Vorstands des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) sowie von World BEYOND War (WBW). (https://dfg-vk.de/stimmen-aus-friedensbewegung-in-der-ukraine-und-russland/)

Sehen Sie auch: https://dfg-vk.de/friedensaktivist-sheliazhenko-aus-der-ukraine-im-interview/

Auf Russisch / На русском:

ЗАЯВЛЕНИЕ УКРАИНСКОГО ДВИЖЕНИЯ ПАЦИФИСТОВ ПРОТИВ ПРОДОЛЖЕНИЯ ВОЙНЫ


Украинское Движение Пацифистов глубоко обеспокоено активным сожжением мостов для мирного решения российско-украинского конфликта с обеих сторон и сигналами о намерениях продолжать кровопролитие в течение неопределенного времени с целью реализации тех или иных суверенных амбиций.


Мы осуждаем российское решение о военном вторжении на территорию Украины 24 февраля 2022 года, что стало роковой эскалацией и привело к тысячам смертей, так же как мы осудили взаимные нарушения оговоренного Минскими соглашениями режима прекращения огня с российской и украинской сторон на Донбассе, которые предшествовали этой эскалации российской агрессии.


Мы осуждаем взаимное признание сторон конфликта врагами, похожими на нацистов, и военными преступниками, закрепленное на уровне нормативно-правовых актов и подкрепленное пропагандой непримиримой вражды. Мы считаем, что право должно быть инструментом строительства мира, а не разжигания вражды, и что в истории следует искать способы возвращения к мирной жизни, а не причины для продолжения войны. Настаиваем, что привлечение к ответственности за преступления должно осуществляться независимым и компетентным судебным органом в результате непредубежденного и беспристрастного расследования, особенно когда речь идет о самых серьезных преступлениях, таких, как геноцид. Подчеркиваем, что трагические последствия жестокости военных с какой-либо стороны не должны использоваться для разжигания ненависти и оправдания новых жестокостей военных, а наоборот, должны охладить „боевой дух“ и побуждать к настойчивому поиску максимально бескровных способов прекращения войны.


Мы осуждаем активные военные действия с обеих сторон, от которых страдают гражданские.

Настаиваем: нужно прекратить стрелять, почтить память погибших и после должной скорби спокойно, самоотверженно и честно вести мирные переговоры.


Мы осуждаем заявления с российской стороны о намерениях достичь своих целей военным путем, если не удастся их достичь на переговорах.


Мы осуждаем заявления с украинской стороны о том, что для продолжения мирных переговоров нужно завоевать лучшие переговорные позиции на поле боя.

Мы осуждаем неготовность обеих сторон остановить военные действия на время переговоров.


Мы осуждаем практику принуждения мирных людей к несению военной службы, выполнению военных задач и поддержке армии против воли людей в России и Украине и настаиваем, что такая практика, особенно во время военных действий, грубо нарушает принцип проведения различия между военными и гражданскими в международном гуманитарном праве. Любые проявления пренебрежения по отношению к праву человека на отказ от военной службы по соображениям совести не имеют и не могут иметь оправданий.


Мы осуждаем военную поддержку России и стран НАТО, предоставляемую воинственным радикалам в Украине, которые провоцируют эскалацию военного конфликта.


Обращаемся ко всем мирным людям в Украине и во всем мире с призывом оставаться мирными людьми в любых обстоятельствах и помогать другим быть мирными людьми, собирать и распространять знания о мирном и ненасильственном образе жизни, распространять правду, объединяющую мирных людей, защищаться от зла и неправды без насилия и развенчивать мифы о необходимости, полезности, неизбежности и справедливости войны. Мы не призываем к конкретным действиям, чтобы мирные планы не стали предметом вражды и противодействия милитаристов, но выражаем уверенность в том, что пацифисты планеты обладают хорошим воображением и жизненным опытом практической реализации своих наилучших пожеланий. Будем руководствоваться в наших действиях не страхами, а надеждой на мирное и счастливое будущее. Пускай наш мирный труд приближает желаемое будущее.


Война – это преступление против человечности. Поэтому мы решительно отказываемся поддерживать какие-либо виды войны и стараемся устранить все причины войны.

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Это заявление было принято на онлайн-собрании Украинского Движения Пацифистов 17 апреля. Также были рассмотрены планы работы касательно антивоенных выступлений онлайн и офлайн, адвокации отказа от военной службы по соображениям совести, правовой помощи пацифистам и мирным гражданам, благотворительности, сотрудничества с другими организациями, просвещения и исследований по вопросам теории и практики мирного ненасильственного образа жизни. Руслан Коцаба заявил, что пацифисты сегодня испытывают давление, но мирное движение должно выжить и развиваться. Юрий Шеляженко подчеркнул, что в условиях затягивания войны нужно быть правдивыми, открытыми и толерантными, помнить, что у пацифистов не бывает врагов и сосредоточиться на долгосрочной деятельности, прежде всего правозащитной и информационно-просветительской, а также рассказал об обжаловании сокрытия информации государственной пограничной службой о нарушении прав человека на сознательный отказ от военной службы. Илья Овчаренко выразил мнение, что просветительская деятельность должна помочь людям в Украине и в России осознать, что их смысл жизни не связан с убийством врагов и военной службой, и порекомендовал к прочтению ряд трудов Махатмы Ганди и Льва Толстого.

Auf Ukrainisch / українською мовою:

ЗАЯВА УКРАЇНСЬКОГО РУХУ ПАЦИФІСТІВ ПРОТИ ПРОДОВЖЕННЯ ВІЙНИ

Український Рух Пацифістів глибоко занепокоєний активним спаленням мостів для мирного вирішення російсько-українського конфлікту з обидвох боків та сигналами про наміри продовжувати кровопролиття протягом невизначеного часу з метою реалізації тих чи інших суверенних амбіцій.
Ми засуджуємо російське рішення про військове вторгнення на територію України 24 лютого 2022 року, що становило фатальну ескалацію і призвело до тисяч смертей, так само як засуджували взаємні порушення обумовленого Мінськими угодами режиму припинення вогню з російського та українського боків на Донбасі, що передували цій ескалації російської агресії.
Ми засуджуємо взаємне визнання сторін конфлікту ворогами, подібними до нацистів, та військовими злочинцями, закріплене на рівні нормативно-правових актів та підкріплене пропагандою непримиренної ворожнечі. Вважаємо, що право має бути інструментом будівництва миру, а не розпалення ворожнечі, і що в історії слід шукати способи повернення до мирного життя, а не причини для продовження війни. Наполягаємо, що притягнення до відповідальності за злочини має здійснюватися незалежним і компетентним судовим органом в результаті неупередженого та безстороннього розслідування, особливо коли йдеться про найсерйозніші злочини, подібні до геноциду. Підкреслюємо, що трагічні наслідки жорстокості військових з будь-якого боку не мають використовуватися для розпалювання ненависті та виправдання нових жорстокостей військових, натомість мають охолодити „бойовий дух“ та спонукати до наполегливого пошуку максимально безкровних способів припинення війни.
Ми засуджуємо активні військові дії з обох боків, від яких страждають цивільні. Наполягаємо: треба припинити стріляти, вшанувати пам’ять загиблих і після належної скорботи спокійно, самовіддано та чесно вести мирні переговори.
Ми засуджуємо заяви з російського боку про наміри досягти своїх цілей військовим шляхом, якщо не вдасться досягти їх на переговорах.
Ми засуджуємо заяви з українського боку про те, що для продовження мирних переговорів слід завоювати кращі переговорні позиції на полі бою.
Ми засуджуємо неготовність з обох боків зупинити військові дії на час переговорів.
Ми засуджуємо практику примусу мирних людей до несення військової служби, виконання військових завдань та підтримки армії проти волі людей в Росії та в Україні і наполягаємо, що така практика, особливо під час військових дій, брутально порушує принцип розрізнення військових та цивільних у міжнародному гуманітарному праві. Будь-які прояви зневаги до права людини на сумлінну відмову від військової служби не мають і не можуть мати виправдань.
Ми засуджуємо військову підтримку з боку Росії та країн НАТО войовничих радикалів в Україні, які провокують ескалацію військового конфлікту.
Звертаємося до всіх мирних людей в Україні та в усьому світі із закликом залишатися мирними людьми у будь-яких обставинах і допомагати іншим бути мирними людьми, збирати та поширювати знання про мирний та ненасильницький спосіб життя, поширювати правду, яка об’єднує мирних людей, захищатися від зла і неправди без насильства та розвінчувати міфи про необхідність, корисність, неминучість та справедливість війни. Ми не закликаємо до конкретних дій, щоб мирні плани не стали предметом ворожнечі та протидії мілітаристів, але висловлюємо впевненість у тому, що пацифісти планети мають добру уяву та життєвий досвід практичної реалізації своїх найкращих мрій. Керуймося у наших діях не страхами, а надією на мирне та щасливе майбутнє. Тож хай наша мирна праця наближає омріяне майбутнє.
Війна – це злочин проти людяності. Тому ми рішуче відмовляємося підтримувати будь-які види війни та старатимемося усунути всі причини війни.

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Цю заяву було затверджено на онлайн-зібранні Українського Руху Пацифістів 17 квітня. Також було розглянуто плани роботи щодо антивоєнних виступів онлайн та офлайн, адвокації сумлінної відмови від військової служби, правової допомоги пацифістам та мирним громадянам, благодійництва, співпраці з іншими організаціями, просвітництва та досліджень з питань теорії та практики мирного ненасильницького способу життя. Руслан Коцаба заявив, що пацифісти сьогодні відчувають тиск, але мирний рух має вижити і розвиватися. Юрій Шеляженко підкреслив, що в умовах затягування війни потрібно бути правдивими, відкритими і толерантними, пам’ятати, що у пацифістів не буває ворогів, і зосередитися на довгостроковій діяльності, перш за все правозахисній та інформаційно-просвітницькій, а також розповів про оскарження приховування інформації державною прикордонною службою про порушення права людини на сумлінну відмову від військової служби. Ілля Овчаренко висловив думку, що просвітницька діяльність має допомогти людям в Україні та в Росії усвідомити, що їх сенс життя не пов’язаний з убивством ворогів і військовою службою, та порекомендував до прочитання низку творів Махатми Ганді та Льва Толстого.

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Auf Englisch / English:

STATEMENT OF THE UKRAINIAN PACIFIST MOVEMENT AGAINST PERPETUATION OF WAR

Ukrainian Pacifist Movement is gravely concerned about the active burning of bridges for a peaceful resolution of conflict between Russia and Ukraine on both sides and signals of intentions to continue the bloodshed indefinitely to achieve some sovereign ambitions.
We condemn the Russian decision to invade Ukraine on 24 February 2022, which led to a fatal escalation and thousands of deaths, reiterating our condemnation of the reciprocal violations of the ceasefire envisaged in Minsk agreements by Russian and Ukrainian combatants in Donbas prior to the escalation of Russian aggression.
We condemn the mutual labeling of parties to the conflict as Nazi-alike enemies and war criminals, stuffed into legislation, reinforced by the official propaganda of extreme and irreconcilable hostility. We believe that the law should build peace, not incite war; and history should give us examples how people can return to peaceful life, not excuses for continuing the war. We insist that accountability for crimes must be established by an independent and competent judicial body in due process of law, in result of  unbiased and impartial investigation, especially in the most serious crimes, such as genocide. We emphasize that the tragic consequences of military brutality must not be used to incite hatred and justify new atrocities, on the contrary, such tragedies should cool the fighting spirit and encourage a persistent search for the most bloodless ways to end the war.
We condemn military actions on both sides, the hostilities which harm civilians. We insist that all shooting should be stopped, all sides should honor the memory of killed people and, after due grief, calmly and honestly commit to peace talks.
We condemn statements on the Russian side about the intention to achieve certain goals by military means if they cannot be achieved through negotiations.
We condemn statements on the Ukrainian side that continuation of peace talks depends on winning the best negotiating positions at the battlefield.
We condemn the unwillingness of both sides to cease fire during the peace talks.
We condemn the practice of forcing civilians to conduct military service, to perform military tasks and to support the army against the will of peaceful people in Russia and Ukraine. We insist that such practices, especially during hostilities, grossly violate the principle of distinction between militaries and civilians in international humanitarian law. Any forms of contempt for the human right to conscientious objection to military service are unacceptable.
We condemn all military support provided by Russia and NATO countries for militant radicals in Ukraine provoking further escalation of the military conflict.
We call on all peace-loving people in Ukraine and around the world to remain peace-loving people in all circumstances and to help others to be peace-loving people, to collect and disseminate knowledge about peaceful and nonviolent way of life, to tell the truth that unites peace-loving people, to resist evil and injustice without violence, and debunk myths about necessary, beneficial, inevitable, and just war. We don’t call for any particular action now to ensure that peace plans will not be targeted by hatred and attacks of militarists, but we are confident that pacifists of the world have a good imagination and experience of practical realization of their best dreams. Our actions should be guided by hope for a peaceful and happy future, and not by fears. Let our peace work bring closer the future from dreams.
War is a crime against humanity. Therefore, we are determined not to support any kind of war and to strive for the removal of all causes of war.

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Ukrainian pacifists adopted the statement 17 April. At the meeting, a work plan was discussed regarding antiwar activities online and offline, advocacy of conscientious objection to military service, legal aid for pacifists and peace-loving civilians, charitable work, cooperation with other NGOs, education and research on the theory and practice of peaceful and nonviolent life. Ruslan Kotsaba said that pacifists are under pressure today, but peace movement must survive and thrive. Yurii Sheliazhenko stressed that stubborn war prolongation around us demands of pacifists to be truthful, transparent and tolerant, insist on having no enemies, and focus on long-term activities, especially in the fields of information, education, and human rights protection; he also reported about formal complaint filed against the state border guard for concealment of violations of the human right to conscientious objection to military service. Ilya Ovcharenko expressed a hope that educational work will help people in Ukraine and Russia to realize that their meaning of life has nothing to do with killing enemies and military service, and recommended to read several books of Mahatma Gandhi and Leo Tolstoy.

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VIDEOAUFNAHME DER ONLINE-SITZUNG DER UKRAINISCHEN PAZIFISTISCHEN BEWEGUNG AM 17.04.2022 / ВІДЕОЗАПИС ОНЛАЙН-ЗІБРАННЯ УКРАЇНСЬКОГО РУХУ ПАЦИФІСТІВ 17.04.2022 / ОНЛАЙН-ВСТРЕЧА УКРАИНСКОГО ПАЦИФИСТСКОГО ДВИЖЕНИЯ 17.04.2022 Г. / ONLINE MEETING OF THE UKRAINIAN PACIFIST MOVEMENT 17.04.2022 RECORDED: https://youtu.be/11p5CdEDqwQ

Materialien der Online-Sitzung / Materials of the online meeting / Материалы заседания / Матеріали онлайн-зібрання https://drive.google.com/file/d/1VEecf5wwmQQhr_jpDsiwgRvmJpV2ec6s/view?usp=sharing


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Pressemitteilung: Ostermarsch mit dem Rad „Waffen nieder! Nein zum Krieg! Eskalationsspirale stoppen! Demokratie und Sozialstaat bewahren! Keine Änderung des Grundgesetzes für die Hochrüstung!“ am Sa. 16.04.22 um 13:30h vor dem Schloss der Westfälischen Uni Münster

Das Bündnis bestehend aus Friedenskooperative Münster, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, pax christi Diözesanverband Münster, Friedensinitiative Münster (FIM), DGB Stadtverband Münster, GEW Stadtverband Münster, VVN-BdA Münster, NaturFreund:innen Münster, DKGZ Münster, Deutsch-Kurdischer Freundeskreis Senden und der SDS Münster ruft am Samstag, den 16.4. zum Ostermarsch mit dem Rad unter dem Motto „Waffen nieder! Nein zum Krieg! Eskalationsspirale stoppen! Demokratie und Sozialstaat bewahren! Keine Änderung des Grundgesetzes für die Hochrüstung!“ auf.

Das Bündnis kritisiert, dass am dritten Kriegstag, an dem in Berlin und vielen anderen Orten die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straße gingen, die Bundesregierung mit Unterstützung aller Bundestagsparteien außer der Partei DIE LINKE ein Maßnahmenpaket präsentierte, das die größte Aufrüstung Deutschlands seit Ende des Zweiten Weltkriegs vorsieht. („Mit Ausnahme der Linksfraktion bekannten sich in der Debatte alle Fraktionen prinzipiell zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben“ aus https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw12-de-verteidigung-884242)

„Eine massive Hochrüstung der Bundeswehr hilft den Menschen in der Ukraine nicht. Lasst uns zusammen gegen den Krieg, für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit auf die Straße gehen!“, so Hugo Elkemann von der Friedenskooperative Münster.

Jewgenij Arefiev, Sprecher der DFG-VK Münster: „Unmittelbar fordern wir den sofortigen Stopp aller Kriegshandlungen, Rückzug der Truppen, keinerlei Waffenlieferungen, Solidarität mit Menschen auf der Flucht, mit Deserteur:innen, Kriegsdienstverweiger:innen und Friedensaktivist:innen!“

Die Kundgebungsstationen sind nach dem Schloss das 1. DEU/NL Corps, Altes Rathaus, Manfred-von Richthofen-Kaserne und von 16:15 bis 18 Uhr der Stubengassenplatz.

Der geplante Ablauf:

1) 13:30 – 14:00 Uhr Auftaktkundgebung vorm Schloss, Schlossplatz 2
Redner:innen:
Renate Haake (FRIKO): „Wofür demonstrieren wir?“;
Carsten Peters (stellv. Vorsitzender vom DGB Stadtverband Münster, GEW): „Abrüsten statt Sozialabbau!“.
Moderation: Hugo Elkemann (FRIKO).
Route: über Promenade zum I. DEU/NL Corps, Schlossplatz 15.

2) 14:10 – 14:25 Uhr Kundgebung vorm I. DEU/NL Corps, Schlossplatz 15
Redner:
Udo Buchholz (Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz – BBU e.V. Bonn): „Klima und Zukunft“,
Jewgenij Arefiev (Sprecher der Gruppe Münster der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK): „Verweigern statt Kriegseinsätze!“.
Moderation: Jewgenij Arefiev.
Route: Schlossplatz, Universitätsstr., Bispinghof, Rotenburg, Prinzipalmarkt.

3) 14:40-15:10 Uhr Kundgebung vorm Saal des Westfälischen Friedens, Altes Rathaus, Prinzipalmarkt 10.
Redner:nnen:
Maria Salinas (Vorsitzende des Integrationsrates Münster),
Rixa Borns (Vorsitzende der Friedensinitiative Münster FIM e. V.).
Route: Prinzipalmarkt, Alter Fischmarkt, Bült, Mauritzstr., Warendorferstr., Hohenzollernring, Richthofenstr.

4) 15:30-15:45 Uhr Kundgebung vor der Manfred-von-Richthofen-Kaserne, Manfred-v.-Richthofen-Str. 8.
Redner: Ansgar Schmidt (DKP): „Geopolitische Hintergründe des Ukraine-Krieges“.
Route: Manfred-von-Richthofen-Str., Hohenzollernring, Wolbeckerstr., Von-Vinckestr., Windthorststr., Stubengassenplatz.

5) 16:15 – 18:00 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Stubengassenplatz.
Redner:innen:
Maria Buchwitz (Co-Vorsitzende des Diözesanverbandes Münster und Bundesvorstandsmitglied von pax christi): „Die Gewaltspirale durchbrechen!“,
Kathrin Vogler (MdB DIE LINKE, stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentarier:innengruppe, DFG-VK-Mitglied): „Zeitenwende für Frieden und Abrüstung“,
RA Wilhelm Achelpöhler (International Association of Lawyers Against Nuclear Arms IALANA): „Die Grundlagen der Machtpolitik aller Seiten überwinden!“,
Hugo Elkemann (FRIKO): „Friedensbewegung in Münster – wie weiter?“.

Moderation: Renate Haake (FRIKO).

Für die musikalische Unterhaltung sorgen Fari Hadipour (Das Boot – Musik für den Frieden Kattenvenne) und Duo Cuppatea (https://cuppatea.de).

Wir empfehlen den Appell „Demokratie und Sozialstaat bewahren – Keine Hochrüstung ins Grundgesetz!“ digital zu unterzeichnen: https://derappell.de

Mehr Infos unter: http://dfgvk.blog.muenster.org

AUFRUF:

Waffen Nieder!
Nein Zum Krieg!
Eskalationsspirale Stoppen!
Demokratie und Sozialstaat bewahren!
Keine Änderung des Grundgesetzes für die Hochrüstung!

Russlands Aggression gegen die Lebensinteressen der Menschen in der Ukraine

Am 24. Februar überfielen Truppen der Russländischen Föderation unter Verletzung des Völkerrechts die Ukraine. Schon jetzt hat dieser Krieg Tausende Opfer gefordert und Millionen die Heimat gekostet. Wir verurteilen die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine. Sie stellt im Atomzeitalter ein Verbrechen gegen die Überlebensinteressen der Menschen in der Ukraine, aber auch in Gesamt-Europa dar. Dieser Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen, seine Folgen sind Tausende von Toten und die Not der Menschen in der Ukraine.

100 Milliarden für die Rüstung helfen nicht der Ukraine


Am dritten Kriegstag, an dem in Berlin und vielen anderen Orten die Menschen gegen den Krieg auf die Straße gingen, präsentierte die Bundesregierung mit Unterstützung aller Bundestagsparteien außer der Linken ein Maßnahmenpaket, das die größte Aufrüstung Deutschlands seit Ende des Zweiten Weltkriegs vorsieht. Eine massive Hochrüstung der Bundeswehr hilft den Menschen in der Ukraine nicht.

Keine Rechtfertigung für Kurswende in Rüstungs- und Außenpolitik

Schon jetzt übersteigen die „Verteidigungsausgaben“ aller 30 NATO-Staaten die russischen um fast das Zwanzigfache. Die Anschaffung von konventionellen Waffen wie Kampfflugzeugen und bewaffnungsfähigen Drohnen als Abschreckung unter atomaren Militärblöcken ist sinnlos.
Dieser Krieg sowie die fürchterlichen Bilder von Toten und Zerstörungen in der Ukraine können eine radikale Kursänderung in der deutschen Außenpolitik und die irrsinnige Steigerung der deutschen Rüstungsausgaben – gar über eine Grundgesetzänderung – nicht rechtfertigen.

Die Prinzipien der europäischen Sicherheit behalten ihre Gültigkeit

Es gibt keine militärischen, sondern nur politische Lösungen auf der Basis der Prinzipien des gegenseitigen Respekts und der gemeinsamen Sicherheit. Diese Prinzipien haben auch heute noch – 47 Jahre nach der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki – ihre Gültigkeit. Notwendig ist eine Stärkung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Niemals vergessen – die deutschen Verbrechen der Vergangenheit!

Niemals vergessen zudem dürfen wir Deutschen, dass wir die Verantwortung tragen für die vor 80 Jahren begangenen Verbrechen an den Menschen in Belarus, Russland und der Ukraine. Dies gebietet, dass die deutsche Regierung alles tut für eine langfristige europäische Friedenslösung unter Einschluss Russlands.

Die Welt der Zukunft braucht Frieden, keine Hochrüstung!

Wir sehen, dass angesichts dieses Krieges in Europa verstärkt sich widerstreitende Großmachtziele artikuliert werden. Dabei sind wir auf der Welt insbesondere in den Regionen des globalen Südens schon lange konfrontiert mit Kriegen und unendlichem Leid, mit Flucht, mit Armut und sozialer Unsicherheit. Wir befinden uns in einer globalen Pandemie und erleben bereits nicht nur die Anfänge einer Klimakatastrophe. Dies alles macht nicht vor Staatsgrenzen Halt. Erforderlich sind deshalb immense Investitionen in die Zukunft dieses Planeten und nicht zuletzt der Ausbau sozialer Sicherheitssysteme.

Die auf Jahrzehnte geplante Hochrüstung beendet das Sterben in der Ukraine nicht, macht unsere Welt nicht friedlicher und nicht sicherer. Wir können sie uns im Namen der Zukunft nicht leisten.

Unmittelbar fordern wir:

Sofortiger Stopp aller Kriegshandlungen und Rückzug der Truppen!
Keinerlei Waffenlieferungen!
Keine weitere Aufrüstungsrunde!
Solidarität mit Menschen auf der Flucht, mit Deserteur:innen, Kriegsdienstverweiger:innen und Friedensaktivist:innen – überall!

Hinweisen möchten wir auf die Unterschriftenaktion „Der Appell„: https://derappell.de
sowie auf den Aufruf zum Ostermarsch Rhein-Ruhr: https://dortmunder-friedensforum.de


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Ostermarsch 2022 (Fahrrad-Demo) am Ostersamstag, 16.04.2022 um 13:30 Uhr

Lasst uns gegen den Krieg, für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit auf die Straße gehen!

AUFRUF:

Waffen Nieder!

Nein Zum Krieg!

Eskalationsspirale Stoppen!

Demokratie und Sozialstaat bewahren!

Keine Änderung des Grundgesetzes für die Hochrüstung!

Russlands Aggression gegen die Lebensinteressen der Menschen in der Ukraine

Am 24. Februar überfielen Truppen der Russländischen Föderation unter Verletzung des Völkerrechts die Ukraine. Schon jetzt hat dieser Krieg Tausende Opfer gefordert und Millionen die Heimat gekostet. Wir verurteilen die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine. Sie stellt im Atomzeitalter ein Verbrechen gegen die Überlebensinteressen der Menschen in der Ukraine, aber auch in Gesamt-Europa dar. Dieser Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen, seine Folgen sind Tausende von Toten und die Not der Menschen in der Ukraine.

100 Milliarden für die Rüstung helfen nicht der Ukraine

Am dritten Kriegstag, an dem in Berlin und vielen anderen Orten die Menschen gegen den Krieg auf die Straße gingen, präsentierte die Bundesregierung mit Unterstützung aller Bundestagsparteien außer der Linken ein Maßnahmenpaket, das die größte Aufrüstung Deutschlands seit Ende des Zweiten Weltkriegs vorsieht. Eine massive Hochrüstung der Bundeswehr hilft den Menschen in der Ukraine nicht.

Keine Rechtfertigung für Kurswende in Rüstungs- und Außenpolitik

Schon jetzt übersteigen die „Verteidigungsausgaben“ aller 30 NATO-Staaten die russischen um fast das Zwanzigfache. Die Anschaffung von konventionellen Waffen wie Kampfflugzeugen und bewaffnungsfähigen Drohnen als Abschreckung unter atomaren Militärblöcken ist sinnlos.

Dieser Krieg sowie die fürchterlichen Bilder von Toten und Zerstörungen in der Ukraine können eine radikale Kursänderung in der deutschen Außenpolitik und die irrsinnige Steigerung der deutschen Rüstungsausgaben – gar über eine Grundgesetzänderung – nicht rechtfertigen.

Die Prinzipien der europäischen Sicherheit behalten ihre Gültigkeit

Es gibt keine militärischen, sondern nur politische Lösungen auf der Basis der Prinzipien des gegenseitigen Respekts und der gemeinsamen Sicherheit. Diese Prinzipien haben auch heute noch – 47 Jahre nach der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki – ihre Gültigkeit. Notwendig ist eine Stärkung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Niemals vergessen – die deutschen Verbrechen der Vergangenheit!

Niemals vergessen zudem dürfen wir Deutschen, dass wir die Verantwortung tragen für die vor 80 Jahren begangenen Verbrechen an den Menschen in Belarus, Russland und der Ukraine. Dies gebietet, dass die deutsche Regierung alles tut für eine langfristige europäische Friedenslösung unter Einschluss Russlands.

Die Welt der Zukunft braucht Frieden, keine Hochrüstung!

Wir sehen, dass angesichts dieses Krieges in Europa verstärkt sich widerstreitende Großmachtziele artikuliert werden. Dabei sind wir auf der Welt insbesondere in den Regionen des globalen Südens schon lange konfrontiert mit Kriegen und unendlichem Leid, mit Flucht, mit Armut und sozialer Unsicherheit. Wir befinden uns in einer globalen Pandemie und erleben bereits nicht nur die Anfänge einer Klimakatastrophe. Dies alles macht nicht vor Staatsgrenzen Halt. Erforderlich sind deshalb immense Investitionen in die Zukunft dieses Planeten und nicht zuletzt der Ausbau sozialer Sicherheitssysteme.

Die auf Jahrzehnte geplante Hochrüstung beendet das Sterben in der Ukraine nicht, macht unsere Welt nicht friedlicher und nicht sicherer. Wir können sie uns im Namen der Zukunft nicht leisten.

Unmittelbar fordern wir:

Sofortiger Stopp aller Kriegshandlungen und Rückzug der Truppen!

Keinerlei Waffenlieferungen!

Keine weitere Aufrüstungsrunde!

Solidarität mit Menschen auf der Flucht, mit Deserteur:innen, Kriegsdienstverweiger:innen und Friedensaktivist:innen – überall!

Hinweisen möchten wir auf

die Unterschriftenaktion „Der Appell„: https://derappell.de
sowie auf den
Aufruf zum Ostermarsch Rhein-Ruhr: https://dortmunder-friedensforum.de

Route und die Redner:innen

1) 13:30 – 14:00 Uhr Auftaktkundgebung vorm Schloss, Schlossplatz 2
Redner:innen: 

Renate Haake (Friedenskooperative Münster), Carsten Peters (stv. Vorsitzender vom DGB Stadtverband Münster, GEW), 

Moderation: Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster)

Route: zum I. DEU/NL Corps, Schlossplatz 15 über Promenade.

2) 14:10 – 14:25 Uhr Kundgebung vorm I. DEU/NL Corps, Schlossplatz 15

Redner:nnen:

Jewgenij Arefiev (Sprecher der Gruppe Münster der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK); Udo Buchholz (Pressereferent vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz BBU e.V. Bonn)

Route: Schlossplatz, Universitätsstr., Bispinghof, Rotenburg, Prinzipalmarkt

3) 14:40-15:10 Uhr Kundgebung vorm Saal des Westfälischen Friedens, Altes Rathaus, Prinzipalmarkt 10

Redner:nnen: 

Maria Salinas (Vorsitzende des Integrationsrates Münster); Rixa Borns (Vorsitzende der Friedensinitiative Münster FIM e. V.)

Route: Prinzipalmarkt, Alter Fischmarkt, Bült, Mauritzstr., Warendorferstr., Hohenzollernring, Richthofenstr.

4) 15:30-15:45 Uhr Zwischenkundgebung vor der Manfred-von-Richthofen-Kaserne, Manfred-von Richthofen-Straße 8

Redner: Ansgar Schmidt (DKP)

Route: Manfred-von Richthofen-Straße, Hohenzollernring, Wolbeckerstr., Von-Vinckestr., Windthorststr., Stubengasse.

5) 16:15 – max. 18:00 Uhr Abschlußkundgebung in der Stubengasse

Redner:innen: 

Maria Buchwitz (Co-Vorsitzende des Diözesanverbandes Münster und Bundesvorstandsmitglied von pax christi); 

Kathrin Vogler (MdB DIE LINKE, stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentarier:innengruppe); 

RA Wilhelm Achelpöhler (International Association of Lawyers Against Nuclear Arms IALANA); 

Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster); Moderation: Renate Haake (Friedenskooperative Münster).

Musikbeiträge u.a.: Fari Hadipour (Das Boot – Musik für den Frieden, Kattenvenne); Duo Cuppatea (https://cuppatea.de).

Die Erstunterzeichner:innen dieses Ostermarsch-Aufrufes:

Friedenskooperative (FRIKO) Münster

Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster

pax christi Diözesanverband Münster

VVN-BdA Münster

DGB Stadtverband Münster

GEW Stadtverband Münster

Friedensinitiative Münster (FIM)

NaturFreund*innen Münster

DKGZ e. V. Münster

Deutsch-Kurdischer Freundeskreis Senden e. V.

u.a.

Aufruf zur Teilnahme an Oster- Friedensradtour 2022 in Münster


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PM: Vortrag und Diskussion mit Kathrin Vogler MdB „Frieden schaffen ohne Waffen. Soziale Verteidigung als Alternative zur militärischen Landesverteidigung“ am Di. 29.3.22 um 20 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie um Veröffentlichung unserer Pressemitteilung mit dem Veranstaltungshinweis.

Sie sind herzlich eingeladen an unserer Veranstaltung teilzunehmen und darüber zu berichten.

Für eventuelle Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Vielen Dank!

Friedensbewegte Grüße!
Jewgenij Arefiev
Ehrenamtlicher Geschäftsführer/Sprecher der Basisgruppe Münster,
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
(DFG-VK) e.V.
Aktives Mitglied der Friedenskooperative Münster
Gewähltes Mitglied der AG Frieden der Stadt Münster
CuBA (Cultur- und Begegnungszentrum Achtermannstraße e.V.)
Achtermannstr. 10, 1. OG
48143 Münster
Tel.: +49(0)25114967080
Mobil1: +49(0)1606404181 (D1)
Mobil 2: +49(0)1797924010 (O2)
E-Mail: muenster@dfg-vk.de
E-Mail: arefiev@t-online.de
http://dfgvk.blog.muenster.org
https://www.facebook.com/DeutscheFriedensgesellschaftMunster
https://twitter.com/DFGVKMuenster
Instagram: dfgvk_ms

Friedenskooperative Münster
https://www.facebook.com/friedenskooperative.muenster
E-Mail: friko-muenster@gmx.de

Die Pressemitteilung:

Vortrag und Diskussion mit Kathrin Vogler (MdB Die Linke) „Frieden schaffen ohne Waffen. Soziale Verteidigung als Alternative zur militärischen Landesverteidigung“ am Di. 29.3.22 um 20 Uhr

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster und pax christi Münster laden herzlich zum Vortrag von Kathrin Vogler (MdB Die Linke) mit anschließender Diskussion zum Thema „Frieden schaffen ohne Waffen. Soziale Verteidigung als Alternative zur militärischen Landesverteidigung“ am Di. 29.3.22 um 20 Uhr in die Aula der KSHG in der Frauenstraße 3-6 ein.

„Wir stehen seit dem Beginn des Ukraine-Krieges fast jeden Tag während der Friedensmahnwachen am Prinzipalmarkt mit dem Banner „Frieden schaffen ohne Waffen“ und werden sehr oft gefragt wie das gehen soll. Um auf diese Frage Antworten zu geben, haben wir aufgrund der Dringlichkeit kurzfristig eine Veranstaltung anzubieten.“, so Jewgenij Arefiev, ehrenamtlicher Sprecher der DFG-VK Münster.

Die Referentin Kathrin Vogler ist DFG-VK-Mitglied, war 2002 bis 2009 Geschäftsführerin beim Bund für Soziale Verteidigung (BSV) und ist seit 2018 stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Parlamentarier:innengruppe.

Es gilt in der KSHG 2G+.

Kathrin Vogler


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Pressemitteilung: Friedenskundgebung „Nein zum Krieg! Waffen nieder! Frieden schaffen ohne Waffen!“ am Sa. 19.3.22 um 11:00 Uhr vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Rathauses am Prinzipalmarkt in Münster

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie um Veröffentlichung unserer Pressemitteilung mit dem Veranstaltungshinweis.

Sie sind herzlich eingeladen an unserer Veranstaltung teilzunehmen und darüber zu berichten.

Für eventuelle Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Vielen Dank!

Friedensbewegte Grüße!
Jewgenij Arefiev
Ehrenamtlicher Geschäftsführer/Sprecher der Basisgruppe Münster,
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
(DFG-VK) e.V.
Aktives Mitglied der Friedenskooperative Münster
Gewähltes Mitglied der AG Frieden der Stadt Münster
CuBA (Cultur- und Begegnungszentrum Achtermannstraße e.V.)
Achtermannstr. 10, 1. OG
48143 Münster
Tel.: +49(0)25114967080
Mobil1: +49(0)1606404181 (D1)
Mobil 2: +49(0)1797924010 (O2)
E-Mail: muenster@dfg-vk.de
E-Mail: arefiev@t-online.de
http://dfgvk.blog.muenster.org
https://www.facebook.com/DeutscheFriedensgesellschaftMunster
https://twitter.com/DFGVKMuenster
Instagram: dfgvk_ms

Friedenskooperative Münster
https://www.facebook.com/friedenskooperative.muenster
E-Mail: friko-muenster@gmx.de

Die Pressemitteilung: Friedenskundgebung „Nein zum Krieg! Waffen nieder! Frieden schaffen ohne Waffen!“ am Sa. 19.03.22 um 11:00 Uhr vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Rathauses am Prinzipalmarkt

Der Krieg in der Ukraine dauert an bzw. nimmt an Schrecken zu.


Die Waffenstillstandsverhandlungen etc. nehmen noch nicht Gestalt an.

Deswegen rufen die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
(DFG-VK) Münster und die Friedenskooperative (Friko) Münster zur Friedenskundgebung „Nein zum Krieg! Waffen nieder! Frieden schaffen ohne Waffen!“ vor dem Saal des Westfälischen Friedens am Prinzipalmarkt am Samstag 19.03.22 um 11:00 Uhr auf, um ihre Position gegen Krieg, Hochrüstung und Kriegspropaganda, für eine Politik der Friedenslogik und der zivilen Konfliktlösung durchzuführen.

Es reden u.a. die Bürgermeisterin Maria Winkel, Maria Salinas (Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Münster), Ratsherr Dr. Georgios Tsakalidis (Mitglied des Integrationsrates der Stadt Münster), Jewgenij Arefiev (Sprecher der DFG-VK Münster), Hugo Elkemann (Friko Münster), Jürgen Brakowsky (Opa for Future).

Für die musikalische Unterhaltung sorgt u.a. Fari Hadipour (Das Boot – Musik für den Frieden).

Bild: Münster Tube https://muenstertube.wordpress.com/

Die Banner „Frieden schaffen ohne Waffen“ und „Nein zum Krieg! NO TO WAR!“ vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Alten Rathauses am Prinzipalmarkt in Münster Westf.


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Pressemitteilung: Friedenskundgebung am Sa. 12.03.22 um 11:30 Uhr vor dem Rathaus am Prinzipalmarkt


Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
(DFG-VK) Münster, die Friedenskooperative Münster und der SDS Münster
rufen zu einer Friedenskundgebung vor dem Saal des Westfälischen Friedens am Prinzipalmarkt am Samstag 12.03.22 um 11:30 Uhr auf.

Die Lage in der Ukraine verschlimmert sich von Tag zu Tag, in Russland zerschlägt Putins Regime gerade alle Strukturen des Widerstandes gegen den Krieg und in Deutschland rüstet die Regierung massiv auf. Wir müssen jetzt erneut auf die Straße gehen und unsere Solidarität mit den Betroffenen äußern. Wir stellen uns gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Alle ausländischen Truppen müssen umgehend die Ukraine verlassen, bevor noch mehr Blut vergossen wird. Hunderttausende Ukrainerinnen und Ukrainer fürchten um ihr Leben und müssen ihre Heimat verlassen. Wir stehen solidarisch an ihrer Seite und fordern die Aufnahme aller Geflüchteter. Das internationale Menschenrecht auf die Kriegsdienstverweigerung darf nicht verletzt werden. Den desertierenden Soldat:innen muss Asyl gewährt werden.

Unsere Solidarität gilt auch den mutigen Demonstrierenden in Russland,
die sich trotz der massenhaften Inhaftierungen gegen den Krieg stellen. Sie zeigen genau, was es braucht, um den Krieg zu stoppen. Aufrüstung und Waffenexporte in die Kriegsgebiete führen dagegen dazu, dass sich die Situation weiter verschlimmert. Sie bringen uns einem Atomkrieg näher.

Was wir brauchen, ist eine starke internationale Friedensbewegung gegen diesen Krieg, gegen Militarismus und Aufrüstung!

Es werden reden: Kathrin Vogler MdB Die Linke (DFG-VK-Mitglied), Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster), Vertreter:innen von SDS Münster und fridays for future Münster. Es singt und spielt Gitarre Claudia Lahn.

Von 9:30 bis 11:30 Uhr wird eine Kundgebung des Bündnisses „Keinen Meter den
Nazis“ stattfinden, die sich gegen eine Veranstaltung der extrem rechten
AfD im Rathaus richtet. Es wird also ein voller Tag, wir sehen uns
auf der Straße!


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Friedenskundgebung „Die Waffen nieder! Nein zum Krieg!“ vor dem Rathaus am Sa. 26.02.22 11-13h

Die Friedensorganisationen Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, Friedenskooperative (FRIKO) Münster, pax christi Diözesanverband Münster u.a. rufen am Sa. 26.02.2022 von 11-13 Uhr zur Kundgebung „Die Waffen nieder! Nein zum Krieg!“ vor dem historischen Rathaus von Münster auf.

Wir verurteilen die militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine. Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung. Die Mitschuld des Westens besonders der USA und der NATO rechtfertigen keinesfalls diese militärische Aggression.

Die Bombardierungen müssen sofort gestoppt werden. Notwendig ist ein umfassender Waffenstillstand, der Rückzug aller Truppen und ein zurück an den Verhandlungstisch.

Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, weiteren Hass und Konfrontation vermeiden und nicht die Bevölkerung Russlands treffen. Deswegen lehnen wir Sanktionen ab.

Es gibt keine militärische, sondern nur eine politische Lösung auf der Basis der Prinzipien der gemeinsamen Sicherheit.
Lasst uns gegen den Krieg, für eine Politik der gemeinsamen Sicherheit auf die Straße gehen. Es gibt keine Alternative zu Dialog und Kooperation – gerade jetzt.

Wir fordern

– sofortige Einstellungen aller Kampfhandlungen,
– sofortigen Rückzug aller ausländischen Kampftruppen aus der Ukraine,
– Unterstützung einer umfassenden Arbeit von OSZE-Beobachter:innen,
– Deeskalation durch deutlichen Rückzug von Truppen Russlands und der NATO, die sich in Nähe der Grenzen der Ukraine befinden.

Krieg darf kein legitimes Mittel der Politik sein!
Kommt zur Kundgebung am Samstag 26.2. ab 11 Uhr vor dem historischen Rathaus, Prinzipalmarkt 10.

Die Redner:innen sind u.a.:

    • Felix Oekentorp, Sprecher der DFG-VK NRW;
    • Kathrin Vogler MdB Die Linke, Mitglied der DFG-VK und der Friedensinitiative Münster (FIM);
    • Maria Buchwitz, Co-Vorsitzende des Diözesanverbands Münster und Bundesvorstand von pax christi

Musikbeitrag: Fari Hadipour und David (Das Boot – Musik für den Frieden)

Bild (Münster Tube) v.l.n.r.: Jewgenij Arefiev (GF/Sprecher der DFG-VK Münster), Renate Haake und Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster)