Deutsche Friedensgesellschaft Münster


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PM „Bundesweiter Aktionstag gegen Krieg und Aufrüstung: Mahnwache mit einem Informationsstand „Stoppt das Töten in der Ukraine! – Aufrüstung ist nicht die Lösung“ am Sa. 19.11.22 von 11-14 Uhr auf dem Stubengassenplatz in Münster“

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster und die Friedenskooperative Münster beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag gegen Krieg und Aufrüstung und laden zur Mahnwache mit einem Informationsstand „Stoppt das Töten in der Ukraine! – Aufrüstung ist nicht die Lösung“ am Samstag, den 19. November 2022 von 11 bis 14 Uhr auf dem Stubengassenplatz in Münster ein.

Für den 19. November 2022 rufen Friedensgruppen zu dezentralen Protesten gegen den Krieg in der Ukraine und die Aufrüstung des Militärs auf – in zahlreichen Städten von Hamburg bis München und Bonn bis Berlin sind Aktionen geplant.

Vor knapp neun Monaten begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Der russische Angriff hat zu zehntausenden Toten, hunderttausenden Verletzten und Millionen Geflüchteten geführt – das Leid der Menschen hält unvermindert an, wobei der militärische Konflikt bereits 2014 begann.

Der Angriffskrieg in der Ukraine hat zudem eine massive Aufrüstung in Gang gesetzt: Allein die Bundeswehr soll mit einem sogenannten „Sondervermögen“ in Höhe von 100 Milliarden Euro um neue Kampfjets, Panzer und andere Waffen hochgerüstet werden und der Rüstungsetat soll dauerhaft massiv steigen. Und all das in Zeiten einer noch immer grassierenden Corona-Pandemie, eines fortschreitenden Klimawandels und einer ökonomischen Krise, die immer mehr Menschen in die Armut führt.

Aktionen in über 30 Städten

Dagegen hat sich ein Bündnis aus gut einem Dutzend Friedens- und antimilitaristischen Organisationen formiert und für den 19. November 2022 unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine! – Aufrüstung ist nicht die Lösung“ zu Aktionen aufgerufen.

Geplant sind Aktionen in über dreißig Städten. So werden in Berlin Aktivist*innen unter dem Slogan „Retten statt Rüsten“ ein Zeichen für Seenotrettung statt Aufrüstung setzen, gefolgt von einer Aktion gegen den russischen Einmarsch in der Ukraine vor der russischen Botschaft. In Tübingen wird eine Aktion von der dort stattfindenden Konferenz der „Informationsstelle Militarisierung“ ausgehen. In Halle (Saale) ist eine Antikriegs-Mahnwache auf dem Marktplatz geplant. Auch in Bamberg, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Heide/Dithmarschen, Ingolstadt, Kamenz, Karlsruhe, Kassel, Köln, Laage, Limburg, Mainz, München und Neuwied wird es Aktionen gegen die Aufrüstung und den Krieg geben – weitere können noch dazukommen.

Waffenstillstand statt Aufrüstung

Die organisierenden Gruppen fordern mit dem Aktionstag ein Umdenken der Politik: „Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand mit einem Rückzug des russischen Militärs aus der Ukraine. Es braucht Friedensverhandlungen“, heißt es im Aufruf zum Aktionstag. Weiter heißt es: „Die aktuelle Rüstungsspirale, an der viele Staaten der Welt, darunter Deutschland, beteiligt sind, muss zum Wohle aller Menschen gestoppt werden.“ Auch fordern die Gruppen von der Bundesregierung „den Schutz von Menschen, die vor Kriegen fliehen, die Aufnahme von Militärdienstentzieher*innen, Kriegsdienstverweigerer*innen sowie Deserteur*innen“ aus allen am Krieg beteiligten Staaten.

Eine Liste der geplanten Proteste, den vollständigen Aufruf sowie Materialien gibt es unter https://stoppt-das-toeten.dfg-vk.de/materialien/ .

Aufrufende Organisationen:

Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Netzwerk Friedenskooperative, Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, attac, Bund für Soziale Verteidigung, Frauennetzwerk für Frieden, IPPNW, NaturFreunde Deutschlands, Ohne Rüstung Leben, Omas gegen Rechts München, Rheinmetall entwaffnen, Rostocker Friedensbündnis, VVN-BdA.

Website „Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung!“: https://stoppt-das-toeten.dfg-vk.de


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PM vom 17.11.22 „Die Mahnwache „Frieden schaffen ohne Waffen“ am Freitag, den 18.11.2022 in Münster“

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster und die Friedenskooperative Münster laden zur Teilnahme an einer erneuten Friedensmahnwache unter dem Motto „Frieden schaffen ohne Waffen“ am Freitag, den 18. November 2022 von 15 bis 17 Uhr vor dem Historischen Rathaus auf dem Prinzipalmarkt ein.


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PM vom 6.11.2022: Rückblick auf die Kundgebung „Verhandeln statt Schießen! Frieden schließen!“ vom 3.11.2022 in Münster

Während sich am 3.11.2022 im Saal des Westfälischen Friedens des Rathauses in Münster die Außenminister*innen der sich für wichtig haltenden Länder (G7) trafen, fand auf dem Prinzipalmarkt die Kundgebung „Verhandeln statt Schießen! Frieden schließen!“ der Friedenskooperative, der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) und von pax christi unter den Zielfernrohren von Scharfschützen statt. Am 31.10.2022 hatte die Polizei auf „Anweisung von oben“ eine Lautstärkenbegrenzung als Auflage erteilt. Dieses konnte am Tag vor der Kundgebung – am 2.11.2022 – durch einen Einspruch beim Verwaltungsgericht Münster korrigiert werden.

Die Kundgebung war geprägt durch Rede-, Musik- und Kulturbeiträge gegen den Krieg und für „Verhandeln statt schießen“. Neben der Aussage „Frieden schaffen ohne Waffen“ war die Kundgebung eine Antwort auf die Frage, wie feministische Außenpolitik aussehen muss und warum diese so wichtig ist. Vier Rednerinnen berichteten aus Kolumbien, Ghana, dem Jemen und dem Iran über Armut, globale Verantwortung, Not, Elend und Tod durch die Politik der G7-Staaten.

Darüber hinaus wurde gefordert, den westfälischen Frieden nicht zu missbrauchen, sondern unverzüglich den Tod, das Leid und die Vertreibung durch den Ukraine-Krieg unverzüglich durch Verhandlungen zu beenden. Der Sprecher der Gruppe Münster der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen Jewgenij Arefiev erklärte: „Der Krieg ist ein Verbrechen und muss schnellstmöglich beendet werden. Wir nehmen aus der Veranstaltung viele Anregungen zur kritischen Begleitung des Jubiläumsjahres des Westfälischen Friedens nächstes Jahr mit.“.


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Pressemitteilung vom 2.11.2022: Aktuelles zur Kundgebung „Verhandeln statt schießen! Frieden schließen!“ am 3.11.2022 von 14-19 Uhr auf dem Prinzipalmarkt in Münster. Polizeiliche Behinderung der Kundgebung vor Gericht abgewendet.

Hugo Elkemann hat für die Friedenskooperative, die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) und pax christi zum kritischen Begleiten des G7-Außenminister*innen-Gipfels die Kundgebung „Verhandeln statt schießen! Frieden schließen!“ am 3.11.2022 von 14-19 Uhr auf dem Prinzipalmarkt in Münster angemeldet. Im Kooperationsgespräch mit der Polizei am 19.10.2022 ist dies ohne wesentliche Auflagen genehmigt worden, zwar nicht vorm Rathaus aber auf dem Prinzipalmarkt. In der Bestätigung am 31.10.2022 wurde allerdings eine Auflage bzg. der Lautstärke erteilt, außerdem wurde der Bühnenstandort verändert. Letztes war für uns sogar vorteilhafter, weil dadurch die Salzstraße ebenfalls beschallt werden kann. Bei der Begrenzung auf 85 dB haben wir beim Verwaltungsgericht Münster Einspruch eingelegt, weil dieses zu einer Schweigekundgebung geworden wäre, da mit einem Abstand von 15 Metern zur Bühne niemand mehr etwas gehört bzw. verstanden hätte. Unserem Einspruch wurde seitens des Verwaltungsgerichtes im Rahmen eines Vergleiches stattgegeben. Dieser sieht vor, dass der Bescheid geändert wird und während der Redebeiträge – nicht aber der Musik – ein Pegel von 90 DB (A) gilt, sodass in einer Entfernung von 50 m noch 70 DB (A) ankommen, also eine Lautstärke deutlich über der Umgebungslautstärke. Das wäre dann auf dem gesamten Lambertikirchplatz der Fall. Die Polizei hat erklärt, dass sie die Kosten übernimmt.

Die Veranstalter haben sich damit im Wesentlichen mit der Durchführung der Kundgebung in unmittelbarer Nähe zum Ort des Geschehens – dem Westfälischen Friedenssaal – durchgesetzt. „Ob wir auch im Friedenssaal gehört werden, hängt allerdings nicht von den Lautsprechern ab, sondern eher von der Stimmgewalt der Teilnehmenden.“, so Hugo Elkemann von der Friedenskooperative Münster.


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PM vom 31.10.22: Update zu 2 Kundgebungen zum G7-Aussenminister*innen-Gipfel am 3.11.22 in Münster: „Verhandeln statt schießen! Frieden schließen!“

Die Friedenskooperative, die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) und pax christi aus Münster rufen zu zwei Kundgebungen unter dem Motto „Verhandeln statt schießen! Frieden schließen!“ am Donnerstag, den 3. November auf dem Prinzipalmarkt auf. Die genannten Organisationen wollen das Treffen der Außenminister*innen der G7-Staaten kritisch begleiten und wehren sich gegen den Versuch der Politiker*innen, den Westfälischen Frieden zu missbrauchen und der Lieferung von Waffen und schwerem Kriegsgerät ein Friedensmäntelchen umzuhängen. Der geplante Aufrüstungswahnsinn erhöht die Gefahr eines Weltkriegs und hilft der Ukraine nicht. Die Lehren des Westfälischen Friedens heißen: Verhandeln statt schießen! Nur Diplomatie kann das Töten beenden. In dem Aufruf wird auch Bezug genommen auf die Chillida-Bänke, die im Rathausinnenhof stehen. „Toleranz durch Dialog“ habe der Künstler seine Skulptur genannt und dadurch zum Reden auf Augenhöhe eingeladen.

Die Vorkundgebung beginnt um 14 Uhr mit dem Redebeitrag von der Vorsitzenden des Integrationsrates der Stadt Münster Maria Salinas zum Thema „Armut und Globale Verantwortung“.

Die Hauptkundgebung von 16-19 Uhr:
Die beiden Hauptredner sind Eugen Drewermann, Theologe und langjähriger Friedensaktivist aus Paderborn und Willi van Ooyen, Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag aus Frankfurt. Van Ooyen wird die Hauptkundgebung eröffnen, die Positionen der Friedensbewegung darlegen und mögliche Verhandlungslösungen ansprechen. Eugen Drewermann wird ab 17.30 Uhr das Versagen der Politik benennen, an die Lehren des Westfälischen Friedens erinnern und Wege zum Frieden aufzeigen.
Weitere Redner*innen und ihre Themen sind: Barbara Imholz vom Institut für Theologie und Politik Münster: „Was heißt feministische Außenpolitik?“; Maria Buchwitz, Bundesvorstand pax christi aus Münster: „Afrika und die Festung Europa“; Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW: „Kriegsdienstverweigerung als Grundrecht in Russland und der Ukraine“; Shouresh Shakibapour: „Solidarität mit der Frauenrevolution im Iran“; Motte vom Tierbefreiungstreff Münster: „Die Auswirkungen des Krieges auf die Lebensmittel- und Getreideströme der Welt“, Fachärztin für innere Medizin und Aktivistin aus dem Jemen Abeer Al-Athwari: „Die schlimmste humanitäre Katastrophe unserer Zeit im Jemen durch deutsche Waffenlieferungen an Saudi-Arabien“, Sevim Ates vom ODAK e.V.: „Fluchtverursacher G7“.

Die Kundgebungen werden musikalisch und kulturell begleitet von der Musikband Neo C., dem Duo Contraviento, Claudia Lahn, Fari Hadipour (Das Boot – Musik für den Frieden, Kattenvenne), Iranische Musikgruppe Delnawazan und dem Poetry Slammer Salim Yahfoufi, der eigene Gedichte vortragen wird.

Die Kundgebung findet auf dem Prinzipalmarkt zwischen der Syndikatgasse und der Lambertikirche mit dem Zugang über Salzstraße und Drubbel statt.

Die Veranstalter*innen grenzen sich klar ab von jeglicher Form der Gewalt und des Rechtsextremismus!

Mehr Infos unter: http://dfgvk.blog.muenster.org und https://www.friedenskooperative.de

Flyer:


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Pressemitteilung vom 28.10.2022: 2 Kundgebungen zum G7-Außenminister*innen-Gipfel am 3.11.22 in Münster: „Verhandeln statt schießen! Frieden schließen!“

Die Friedenskooperative, die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) und pax christi laden am 3. November zu 2 Kundgebungen auf dem Prinzipalmarkt unter dem Motto „Verhandeln statt schießen! Frieden schließen!“ ein.

Die Außenminister*innen der G7-Staaten treffen sich am 3. und 4. November im historischen Rathaus. Es ist zu erwarten, dass sie die Erinnerung an den Westfälischen Frieden missbrauchen werden, um der Lieferung von Waffen und schwerem Kriegsgerät ein Friedensmäntelchen umzuhängen. Der Aufrüstungswahnsinn hilft der Ukraine aber nicht und erhöht die Gefahr eines dritten Weltkriegs. Die Lehren des Westfälischen Friedens heißen: Verhandeln statt schießen! Nur Diplomatie kann das Töten beenden. „Toleranz durch Dialog“ nannte Eduardo Chillida seine Bänke, die im Rathausinnenhof zum Reden auf Augenhöhe einladen.

Die Vorkundgebung findet von 14.00 bis 16 Uhr und die Hauptkundgebung von 16.00 bis 19 Uhr statt.

Die Lehren von 1648:
Verhandeln statt schießen!
Frieden schließen!

Die Außenminister*innen der G7-Staaten treffen sich am 3. und 4. November in Münster im Rathaus des Westfälischen Friedens. Themen des Gipfels werden der Krieg in der Ukraine und die Lieferung von Waffen und schwerem Kriegsgerät sein. Es droht eine neue Eskalationsstufe in einer Entwicklung, die mit der Nato-Osterweiterung begann, den Donbass-Krieg auslöste und schließlich zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine führte.

„Toleranz durch Dialog“ nannte Eduardo Chillida seine Skulptur. Seine Botschaft: Wer Frieden will, muss vom hohen Ross steigen, sich auf gleiche Höhe begeben und miteinander reden.

Der weltweite Aufrüstungswahnsinn erhöht die Gefahr eines dritten Weltkrieges, sogar eines Atomkrieges, und hilft der Ukraine nicht.

Nur durch Verhandlungen kann ein Waffenstillstand erreicht werden.

Nur Diplomatie kann das Töten beenden und einen lang anhaltenden Krieg verhindern.

Nur ein Reden auf Augenhöhe und die Gewährung von Sicherheitsgarantien kann einem Gegner, der sich bedroht fühlt, die Angst nehmen und zu einem dauerhaften Frieden führen.

Das sind die Lehren des Westfälischen Friedens.

Wir fordern:

Waffenstillstand und Verhandlungen jetzt! Keine Waffenlieferungen in Krisengebiete! Keine Kampfpanzer in die Ukraine!

Eine Friedensarchitektur für Europa unter Einschluss Russlands und unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen der Ukraine

Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die Bundesregierung

Keine weitere Aufrüstung, sondern Abrüstung! Das 2%-Ziel der Nato-Staaten muss fallen! Die G7-Staaten mit knapp 10 % der Weltbevölkerung geben heute schon mehr für Rüstung aus als alle anderen Staaten der Welt zusammen

Umwidmung der extrem hohen Rüstungsausgaben zur Bekämpfung von Hunger, Armut und der Klimakatastrophe. Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!

Stopp der katastrophalen Wirtschafts- und Finanzblockaden, unter denen die Menschen weltweit leiden. Stattdessen vertrauensbildende Maßnahmen in allen Bereichen: Politik, Wirtschaft, Kultur

Die Politik der G7 bringt keinen Frieden

Die Gruppe der Sieben (USA, Deutschland, Kanada, Japan, Italien, Frankreich und Großbritannien) ist ein  nicht legitimiertes Gremium. Ihre Politik dient nicht dem (Über-)Leben der Menschheit, sondern den eigenen Profitinteressen. Die G7 diktieren der Welt ihre Standards, halten durch die Schuldenpolitik des IWF viele Staaten in Abhängigkeit und greifen jetzt auch ökonomisch nach der Ukraine. Sie haben mehrere völkerrechtswidrige Angriffskriege geführt, in Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen. Ihre Aufrüstungsvorhaben führen zur Eskalation und machen heute einen (nuklearen) Weltkrieg wahrscheinlicher.

Kundgebung am Donnerstag, 3. November 2022
Vorkundgebung: 14.00 – 16.00 Uhr
Hauptkundgebung. 16.00 – 19.00 Uhr
Prinzipalmarkt Münster
(Höhe Salzstraße)
mit Musik, Kultur und Redebeiträgen
Willi van Ooyen
, Sprecher Bundesausschuss Friedensratschlag, Frankfurt;

Eugen Drewermann, Theologe und langjähriger Friedensaktivist, Paderborn;

Maria Buchwitz, Bundesvorstand pax christi, Münster;

Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer DFG-VK NRW sowie weitere Mitwirkende.

Initiatoren: Friedenskooperative Münster, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, pax christi Münster.

Weitere Informationen: http://dfgvk.blog.muenster.org oder www.friedenskooperative.de/termine/muenster

Wir grenzen uns klar ab von jeglicher Form des Rechtsextremismus!

Frieden ist nicht alleine die Abwesenheit von Gewalt, Frieden ist die Überwindung der strukturellen Gewalt, also aller gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder kulturellen Strukturen und Bedingungen, die Menschen oder Personengruppen benachteiligen. Dazu zählen alle Formen von Diskriminierung, wie die ungleiche Verteilung von Einkommen und Ressourcen, Bildungschancen und Lebenserwartungen. Wir stehen für internationale Solidarität und die volle Verwirklichung menschenwürdiger Verhältnisse für ALLE Menschen. Wir sind als fortschrittliche und humanistische Kräfte die Alternative zum Militarismus und zur Demagogie der Rechtsextremen und Nationalisten – in Russland, in der Ukraine, in Deutschland, überall. Wir sind für eine solidarische und kooperative Entwicklung des menschlichen Zusammenlebens und der internationalen Beziehungen als Ziel und Weg, eine Renaissance von Sozialstaatlichkeit weltweit und eine umfassende
Demokratisierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Den politischen Vereinnahmungsversuchen durch Rechtsextreme oder Organisationen, die auf den rechten Augen blind sind, treten wir entgegen.
Diese Gruppen sind auf der Kundgebung und Demonstration unerwünscht. Wir sind für internationale Solidarität. Nationalflaggen haben auf unserer Demo nichts zu suchen. Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische,
antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen. Wir bitten alle Teilnehmer*innen, uns entsprechende Hinweise zu geben und mit unserer Demoleitung zu kooperieren, damit wir das gemeinsame Problem der Unterwanderung sozialer Proteste durch reaktionäre Kräfte solidarisch begegnen.


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Die Pressemitteilung: 50. Mahnwache zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine

Am Freitag, den 21.10. von 15-17 Uhr findet die 50. Mahnwache zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine vor dem Saal des Westfälischen Friedens auf dem Prinzipalmarkt statt. Seit dem 2. März stehen Mitglieder der Friedenskooperative und der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) zuerst werktäglich, später zweimal wöchentlich und aktuell jeden Freitag u.a. mit dem Banner „Frieden schaffen ohne Waffen“. Zuerst gab es eine große Zustimmung zu „Nein zum Krieg“, später mit der Diskussion um Waffenlieferungen in die Ukraine und weitere militärische Unterstützung sowie vor allem mit ukrainischen Flüchtenden zunehmend Auseinandersetzungen um pazifistische Forderungen. Die Mahnwachen hatten eine wesentliche Aufgabe als Gegengewicht zur umfassenden Kriegspropaganda. Hugo Elkemann von der Friedenskooperative erklärte dazu: „Das Gegenkonzept der Mahnwache als Aktion hat sich damit als therapeutischer Ort entwickelt. Tragend für die Mahnwachen waren die Gespräche, sehr oft beginnend mit „Frieden schaffen ohne Waffen – wie soll das gehen?“ Diese Gespräche waren in der Regel sehr interessant und konstruktiv. Hier kam es auch durchaus vor, dass ehemalige und aktive Militärs ihre Sorgen vor einer militärischen Eskalation bis zum Atomkrieg äußerten. Jewgenij Arefiev, Sprecher der DFG-VK Münster wies darauf hin, dass Krieg immer ein Verbrechen ist.

Bild von Münster Tube: Das Banner „Frieden schaffen ohne Waffen. www.dfg-vk.de“ mit dem gebrochenen Gewehr vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Alten Rathauses in Münster. Hinter dem Banner – die Schützenbrüder.


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Kundgebung: „Verhandeln statt schießen! Frieden schließen!“ am Do. 3.11.22 von 14-19 Uhr auf dem Prinzipalmarkt

Die Lehren von 1648:
Verhandeln statt schießen!
Frieden schließen!

Die Außenminister*innen der G7-Staaten treffen sich am 3. und 4. November in Münster im Rathaus des Westfälischen Friedens. Themen des Gipfels werden der Krieg in der Ukraine und die Lieferung von Waffen und schwerem Kriegsgerät sein. Es droht eine neue Eskalationsstufe in einer Entwicklung, die mit der Nato-Osterweiterung begann, den Donbass-Krieg auslöste und schließlich zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine führte.

„Toleranz durch Dialog“ nannte Eduardo Chillida seine Skulptur. Seine Botschaft: Wer Frieden will, muss vom hohen Ross steigen, sich auf gleiche Höhe begeben und miteinander reden.

Der weltweite Aufrüstungswahnsinn erhöht die Gefahr eines dritten Weltkrieges, sogar eines Atomkrieges, und hilft der Ukraine nicht.

● Nur durch Verhandlungen kann ein Waffenstillstand erreicht werden.

● Nur Diplomatie kann das Töten beenden und einen lang anhaltenden Krieg verhindern.

● Nur ein Reden auf Augenhöhe und die Gewährung von Sicherheitsgarantien kann einem Gegner, der sich bedroht fühlt, die Angst nehmen und zu einem dauerhaften Frieden führen.

Das sind die Lehren des Westfälischen Friedens.

Wir fordern:

● Waffenstillstand und Verhandlungen jetzt! Keine Waffenlieferungen in Krisengebiete! Keine Kampfpanzer in die Ukraine!

● Eine Friedensarchitektur für Europa unter Einschluss Russlands und unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen der Ukraine

● Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die Bundesregierung

● Keine weitere Aufrüstung, sondern Abrüstung! Das 2%-Ziel der Nato-Staaten muss fallen! Die G7-Staaten mit knapp 10 % der Weltbevölkerung geben heute schon mehr für Rüstung aus als alle anderen Staaten der Welt zusammen

● Umwidmung der extrem hohen Rüstungsausgaben zur Bekämpfung von Hunger, Armut und der Klimakatastrophe. Keinen Euro für Krieg und Zerstörung!

● Stopp der katastrophalen Wirtschafts- und Finanzblockaden, unter denen die Menschen weltweit leiden. Stattdessen vertrauensbildende Maßnahmen in allen Bereichen: Politik, Wirtschaft, Kultur

Die Politik der G7 bringt keinen Frieden

Die Gruppe der Sieben (USA, Deutschland, Kanada, Japan, Italien, Frankreich und Großbritannien) ist ein  nicht legitimiertes Gremium. Ihre Politik dient nicht dem (Über-)Leben der Menschheit, sondern den eigenen Profitinteressen. Die G7 diktieren der Welt ihre Standards, halten durch die Schuldenpolitik des IWF viele Staaten in Abhängigkeit und greifen jetzt auch ökonomisch nach der Ukraine. Sie haben mehrere völkerrechtswidrige Angriffskriege geführt, in Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen. Ihre Aufrüstungsvorhaben führen zur Eskalation und machen heute einen (nuklearen) Weltkrieg wahrscheinlicher.

Kundgebung am Donnerstag, 3. November 2022
Vorkundgebung ab 14.00 Uhr
Hauptkundgebung: 16.00 – 19.00 Uhr
Prinzipalmarkt Münster
mit Musik, Kultur und Redebeiträgen
Willi van Ooyen, Sprecher Bundesausschuss Friedensratschlag, Frankfurt; Eugen Drewermann, Theologe und langjähriger Friedensaktivist, Paderborn; Maria Buchwitz, Bundesvorstand pax christi, Münster; Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer DFG-VK NRW sowie weitere Mitwirkende.

Initiatoren:  Friedenskooperative Münster, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, pax christi Münster.
Weitere Informationen: http://dfgvk.blog.muenster.org oder www.friedenskooperative.de/termine/muenster

Wir grenzen uns klar ab von jeglicher Form des Rechtsextremismus!

Frieden ist nicht alleine die Abwesenheit von Gewalt, Frieden ist die Überwindung der strukturellen Gewalt, also aller gesellschaftlichen, wirtschaftlichen oder kulturellen Strukturen und Bedingungen, die Menschen oder Personengruppen benachteiligen. Dazu zählen alle Formen von Diskriminierung, wie die ungleiche Verteilung von Einkommen und Ressourcen, Bildungschancen und Lebenserwartungen. Wir stehen für internationale Solidarität und die volle Verwirklichung menschenwürdiger Verhältnisse für ALLE Menschen. Wir sind als fortschrittliche und humanistische Kräfte die Alternative zum Militarismus und zur Demagogie der Rechtsextremen und Nationalisten – in Russland, in der Ukraine, in Deutschland, überall. Wir sind für eine solidarische und kooperative Entwicklung des menschlichen Zusammenlebens und der internationalen Beziehungen als Ziel und Weg, eine Renaissance von Sozialstaatlichkeit weltweit und eine umfassende
Demokratisierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Den politischen Vereinnahmungsversuchen durch Rechtsextreme oder Organisationen, die auf den rechten Augen blind sind, treten wir entgegen.
Diese Gruppen sind auf der Kundgebung und Demonstration unerwünscht. Wir sind für internationale Solidarität. Nationalflaggen haben auf unserer Demo nichts zu suchen. Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische,
antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen. Wir bitten alle Teilnehmer*innen, uns entsprechende Hinweise zu geben und mit unserer Demoleitung zu kooperieren, damit wir das gemeinsame Problem der Unterwanderung sozialer Proteste durch reaktionäre Kräfte solidarisch begegnen.

V.i.S.d.P.: Hugo Elkemann, Königsberger Straße 132, 48157 Münster

Spenden:

Deutsche Friedensgesellsch. Ver. Kriegsdienstgegner e.V, IBAN: DE70 4306 0967 4006 1617 35, BIC: GENODEM1GLS

Verwendungszweck: G7


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Pressemitteilung: Friedenskundgebung am Sa. 04.06.2022 von 12-13 Uhr „Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!“ – Protest gegen das 100-Mrd.-Aufrüstungsprogramm vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Rathauses am Prinzipalmarkt in Münster

Wir protestieren gegen das 100-Mrd.-Aufrüstungsprogramm!

Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!

Seit mehr als 3 Monaten tobt in der Ukraine ein Krieg, der Leid, Elend und Tod bringt. Die Opferzahlen auf beiden Seiten nehmen zu. Ein Waffenstillstand, ein Ende des Krieges, geschweige denn eine Friedensperspektive sind nicht in Sicht.

Der von Russland begonnene völkerrechtswidrige Aggressionskrieg wird als Vorwand genommen, eine noch nie dagewesene Aufrüstung durchzusetzen. Die Ampelkoalition im Bunde mit der Fraktion von CDU/CSU beschließen im Eilverfahren ohne die Chance auf eine breite gesellschaftliche Debatte eine Änderung des Grundgesetzes. Ein 100 Milliarden Euro schweres „Sondervermögen“ dient der Aufrüstung der Bundeswehr in den nächsten Jahren. Der Verteidigungshaushalt steigt um 7% auf 50,3 Mrd. € in diesem Jahr, auf Dauer soll er sich auf 2% des BIP belaufen. Das sind ca. 20 Milliarden mehr in den nächsten Jahren, jedes Jahr also über 70 Milliarden Euro für die Kriegsvorbereitung und den Krieg. Dem Frieden dient dieses Programm nicht, es ist aber eine willkommene Finanzspritze für die Rüstungskonzerne.

Die zuvor versprochenen ambitionierten Projekte der Ampelkoalition stehen damit vor Finanzierungsproblemen: 20 Milliarden Euro mehr für den Pflegebereich, für Bildung, für Soziales oder die Infrastruktur finden sich nicht im Programm.

Auf der anderen Seite hat im Schatten des Ukraine-Krieges, für die Öffentlichkeit fast unbemerkt, der NATO-Staat Türkei die kurdische Bevölkerung in Nord-Syrien und im Nord-Irak mit offensichtlicher Billigung der anderen NATO-Staaten militärisch angegriffen.

Gibt es dagegen auch nur einen Protest der Bundesregierung und des Bundestages?

Deswegen rufen die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, die Friedenskooperative (Friko) Münster, pax christi (Diözesanverband Münster) u.a. zur Friedenskundgebung

„Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!“ vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Rathauses am Prinzipalmarkt in Münster am Sa. 4.06.22 von 12-13 Uhr auf, um ihren Positionen gegen Krieg, Hochrüstung und Kriegspropaganda, für eine Politik der Friedenslogik und der zivilen Konfliktlösung Gehör zu verschaffen.

Video-Aufruf via Münster Tube:

Zugesagt als Redner:innen haben:

Kathrin Vogler (Bundestagsabgeordnete, Mitglied der DFG-VK und der FIM),
Maria Buchwitz (Co-Vorsitzende des Diözesanverbandes Münster,
Bundesvorstandsmitglied von pax christi),
Dr. Georgios Tsakalidis (Mitglied des Rates und des Integrationsrates
der Stadt Münster),
Ulrich Thoden (Vorsitzender der GEW Münster, Mitglied des Rates der
Stadt Münster),
Anita Cronjaeger (Krankenhausbeschäftigte der Uniklinik Münster im
Streik),
ein:e Vertreter:in vom Solidaritätskomitee Münster Rojava Perspektive.

Moderation: Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster).

Technik: Klaus Blödow (Medienforum e.V.)


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PM: Friedensmahnwache von 16-18 Uhr und Kundgebung „Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!“ um 18:00 Uhr am Do. 2.06.22 vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Rathauses am Prinzipalmarkt

Seit mehr als 3 Monaten tobt in der Ukraine ein Krieg, der Leid, Elend und Tod bringt. Die Opferzahlen auf beiden Seiten nehmen zu. Ein Waffenstillstand bzw. ein Ende des Krieges geschweige denn eine Friedensperspektive sind nicht in Sicht.

Im Schatten dieses Krieges hat fast unbemerkt der NATO-Staat Türkei die kurdische Bevölkerung in Nord-Syrien und im Nord-Irak mit offensichtlicher Billigung der anderen NATO-Staaten militärisch angegriffen.

Als Vorwand dieses völkerrechtswidrigen Krieges führt die Bundesregierung eine noch nie dagewesene Aufrüstung durch. Sie plant ein 100 Milliarden Euro schweres Programm für die nächsten Jahre als „Sondervermögen“ für die Bundeswehr ins Grundgesetz aufzunehmen und damit auf Dauer 2% des BIP auszugeben. Das sind ca. 20 Milliarden in den nächsten Jahren mehr, also über 70 Milliarden Euro an Kriegs- und Kriegsvorbereitungskosten auszugeben als Finanzspritze für die Rüstungskonzerne. Auch alle ambitionierten Projekte der Ampelkoalition stehen damit vor Finanzierungsproblemen: 20 Milliarden Euro mehr für den Pflegebereich, für Bildung, für Soziales oder Infrastrukturen stehen hier nicht auf dem Programm.

„Wir fordern die MdB’s aus Münster Stefan Nacke als CDA-Bundesvorstandsmitglied (CDU), Maria Klein-Schmeink als stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen und Svenja Schulze (SPD) als Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf, gegen diese Grundgesetzänderung zu stimmen.“, so Hugo Elkemann (Friedenskooperative Münster).

Deswegen rufen die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, die Friedenskooperative (Friko) Münster, pax christi Diözesanverband Münster u.a. am Do. 2.06.22 von 16-18 Uhr zur Mahnwache und um 18 Uhr zur Friedenskundgebung „Nein zum Krieg! Nein zur Aufrüstung! Frieden schaffen ohne Waffen!“ vor dem Saal des Westfälischen Friedens am Prinzipalmarkt auf, um ihre Position gegen Krieg, Hochrüstung und Kriegspropaganda, für eine Politik der Friedenslogik und der zivilen Konfliktlösung durchzuführen.