Deutsche Friedensgesellschaft Münster

Die Pressemitteilung: 50. Mahnwache zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine

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Am Freitag, den 21.10. von 15-17 Uhr findet die 50. Mahnwache zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine vor dem Saal des Westfälischen Friedens auf dem Prinzipalmarkt statt. Seit dem 2. März stehen Mitglieder der Friedenskooperative und der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) zuerst werktäglich, später zweimal wöchentlich und aktuell jeden Freitag u.a. mit dem Banner „Frieden schaffen ohne Waffen“. Zuerst gab es eine große Zustimmung zu „Nein zum Krieg“, später mit der Diskussion um Waffenlieferungen in die Ukraine und weitere militärische Unterstützung sowie vor allem mit ukrainischen Flüchtenden zunehmend Auseinandersetzungen um pazifistische Forderungen. Die Mahnwachen hatten eine wesentliche Aufgabe als Gegengewicht zur umfassenden Kriegspropaganda. Hugo Elkemann von der Friedenskooperative erklärte dazu: „Das Gegenkonzept der Mahnwache als Aktion hat sich damit als therapeutischer Ort entwickelt. Tragend für die Mahnwachen waren die Gespräche, sehr oft beginnend mit „Frieden schaffen ohne Waffen – wie soll das gehen?“ Diese Gespräche waren in der Regel sehr interessant und konstruktiv. Hier kam es auch durchaus vor, dass ehemalige und aktive Militärs ihre Sorgen vor einer militärischen Eskalation bis zum Atomkrieg äußerten. Jewgenij Arefiev, Sprecher der DFG-VK Münster wies darauf hin, dass Krieg immer ein Verbrechen ist.

Bild von Münster Tube: Das Banner „Frieden schaffen ohne Waffen. www.dfg-vk.de“ mit dem gebrochenen Gewehr vor dem Saal des Westfälischen Friedens des Alten Rathauses in Münster. Hinter dem Banner – die Schützenbrüder.

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